Das WOCHENBLATT traf Sänger Michael Schulte
"Ich bin nicht nur der vom ESC"

Sänger Michael Schulte mit seinem neuen Album "highs & lows", das Ende Oktober erscheint
  • Sänger Michael Schulte mit seinem neuen Album "highs & lows", das Ende Oktober erscheint
  • Foto: Sandra Ludewig
  • hochgeladen von Alexandra Bisping

ab. Buxtehude. Er ist ein glücklicher Vater und Ehemann und auch beruflich weiter sehr erfolgreich: Michael Schulte (29), Singer-Songwriter und Viertplatzierter beim Eurovision Song Contest (ESC) 2018, hat inzwischen auf vielen Festivals gespielt und zahlreiche Konzerte gegeben. Am Freitag, 25. Oktober, kommt sein neues Album "highs & lows" auf den Markt. Dem WOCHENBLATT verriet der sympathische Rotschopf, wie gut sich das Papasein mit seinem Job verträgt und welche Pläne er hat.

Michael Schulte ist von der Buxtehuder Innenstadt weggezogen, wohnt mit seiner Frau Katharina und Sohn Luis (1) jetzt in einer ländlicheren Gegend. "Wir sind sehr zufrieden mit dieser Wahl", sagt er. Die Wohnung in Buxtehude sei schön gewesen, aber ein Garten habe gefehlt. 

Doch der gefragte Sänger ist sehr oft weg - der Beruf des Musikers sei mit dem Vatersein nicht so leicht vereinbar. "Mal verbringe ich viel Zeit zu Hause, dann bin ich wieder komplett weg." Hin und wieder begleite die Familie ihn auf seinen Touren, was nicht immer gut funktioniere. "Wir hatten es uns etwas einfacher vorgestellt, mit Baby unterwegs zu sein", gibt er zu. Manchmal habe alles super geklappt, manchmal sei es schwieriger gewesen.

In der kommenden Zeit wird Michael Schulte wieder viel reisen: Die Promotiontour für sein neues Album nach Schwerin, Hamburg und Hannover steht an, gefolgt von einer kompletten Tour durch Deutschland und den Besuchen großer Radiosender und Fernsehshows.

Ausgekoppelt wurden aus dem Album bereits die Singles "Back to the Start" und "All I need", der Song hat in den Radioscharts schon Platz 13 erreicht. "Es läuft gut an", meint Schulte. Die Musik sei "schon etwas anders" als auf seinem Vorgängeralbum. "Die Leute realisieren jetzt, dass ich nicht nur der Sänger vom ESC bin." Er singe zwar auch, aber eben nicht nur traurige Balladen, sondern mehr schnellere Songs, positivere.
"Meine Songs handeln häufig von meiner aktuellen Lebenssituation. Seit meinem Vorgängeralbum ,Dreamer', auf dem viel Melancholisches dabei war, habe ich mich verändert", sagt er. Tiefpunkte gehörten aber zum Leben dazu, man gehe gestärkt aus ihnen hervor. Schulte selbst mag eine seiner neuen Piano-Balladen besonders: "Let it go" heißt sie und ist "fast mein Lieblingssong". 

Sein neues Album "highs & lows" ist auch als sogenannte Fanbox erhältlich. 1.000 Stück werden davon angeboten, in jeder zehnten gebe es ein Goldes Ticket, mit dem man im März 2020 während des gesamten Monats alle Michael-Schulte-Konzerte besuchen könne. 

Überhaupt Konzerte: Dort gebe es, so der Sänger, "sehr treue Fans, die tatsächlich bei jedem meiner Auftritte dabei sind und immer in der ersten Reihe stehen". Zum Jahresende werde er 2019 zwischen 70 und 100 Konzerte gegeben haben, schätzt er. "Im nächsten Jahr werden es noch mehr." Nach wie vor unfassbar findet der Sänger, dass seine beiden Konzerte im November in Buxtehude nach kurzer Zeit ausverkauft waren: "Das erste nach 30 Minuten, das Zusatzkonzert fast genauso schnell."

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