Junge Forscher aus Buxtehude wieder erfolgreich

Stolze Preisträger: Die Schülerinnen und Schüler der Halepaghen-Schule konnten auch in diesem Jahr beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" bzw. "Schüler experimentieren" überzeugen
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  • hochgeladen von Alexandra Bisping


Schüler der Halepaghen-Schule bringen aus Lüneburg neun Preise mit

ab. Buxtehude. Erfreulich war der Ausgang des Regionalwettbewerbs "Jugend forscht" für die Schülerinnen und Schüler der Buxtehuder Halepaghen-Schule in Lüneburg: Sie erzielten dort zwei erste Preise, drei zweite, einen dritten und zwei Sonderpreise. 
Auch ein Schüler des Goethegymnasiums aus Weimar (Thüringen) war dabei: Adrian Seyfarth (18) entwickelte gemeinsam mit Franziska-Sophie Göttsch (17) von der Halepaghen-Schule ein "Lasertag" (ein Spiel mit einem Parcours) für zu Hause, mit Materialkosten von nur 75 Euro. Im Bereich Technik erhielten sie dafür den ersten Preis. Die beiden hatten sich während einer früheren Veranstaltung kennengelernt und anschließend beschlossen, den Wettbewerbsbeitrag gemeinsam einzureichen.

Gleich zwei Preise räumte Nisa Rosati (13) ab: Die Jorkerin überzeugte bei "Schüler experimentieren" im Bereich Chemie mit ihrem Beitrag "Biolumineszenz - Pflanzen leuchten lassen", bekam dafür den ersten Preis und den Sonderpreis Umwelttechnik von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Bereits vor dem Wettbewerb konnte Tim Vallentin punkten: Für seine Forschung mit dem Titel "Ozeane im Wandel - Eine Untersuchung der Veränderung der Schallabsorption im Meerwasser" gelang es ihm, die Adalbert Zajadacz Stiftung als Sponsor zu gewinnen. Sie unterstützte Tim mit einem Unterwasserlautsprecher für 500 Euro und einem sehr genauen Mikrofon für ca. 200 Euro. "Ich konnte mit meinen Ergebnissen nachweisen, dass die Verringerung der Kalkkonzentration im Meer dazu führt, dass die Lautstärke unter Wasser zunimmt", erklärt der Schüler. Gerade für schallorientierte Tiere ist diese Entwicklung aber fatal, denn das Echo der von den Tieren ausgesendeten Schallwellen verändert sich dadurch. Seine Forschung brachte dem Schüler im Bereich Physik einen dritten Preis und einen Sonderpreis ein.

Die Erstplatzierten haben sich für den Landeswettbewerb in Oldenburg (Schüler experimentieren) vom 28. bis 30. März bzw. in Clausthal-Zellerfeld (Jugend forscht) vom 18. bis 21. März qualifiziert.

Lehrer Dirk Schulze, der die Schülerinnen und Schüler bei ihren Forschungen unterstützt, war erleichtert über den Austragungsort: Wie berichtet, hatte die Halepaghen-Schule 2018 erstmals in Celle mitgemacht und war anschließend unzufrieden nach Buxtehude zurückgekehrt. "Es ist gut, dass wir wieder beim Regionalwettbewerb in Lüneburg mitmachen", sagt er. "Wir waren nicht die einzige Schule, die sich in Celle ungerecht bewertet fühlte." Der Pädagoge hatte damals Beschwerde eingereicht und dadurch unter anderem bewirkt, dass die Buxtehuder nicht mehr in Celle antreten mussten.

• Weiter wurden mit zweiten Preisen ausgezeichnet: Minke van den Nieuwendijk (13) und Paula Rommersbach (14) bei "Schüler experimentieren" im Bereich Physik mit der "Frequenzanalyse eines Cello", Joschua Göttsch (14) bei "Schüler experimentieren" mit dem Beitrag "Eine CPU in Minecraft bauen und programmieren" und Lisa Graßmel (17) und Martin Clever (18) im Bereich Mathematik mit einer "Spielanalyse von Nim".

Stolze Preisträger: Die Schülerinnen und Schüler der Halepaghen-Schule konnten auch in diesem Jahr beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" bzw. "Schüler experimentieren" überzeugen
Für seine Forschung hatte Tim Vallentin, hier am Stand in Lüneburg, schon vor dem Wettbewerb Sponsoren gewonnen

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