Goldener Abschluss
St. Petri feiert das neue Kirchendach

Handwerker, Bauausschuss, Förderverein, Architekten und Pastor Chris Hasemann (2. v. re.) mit der Wetterfahne und Zeitkapsel
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  • Handwerker, Bauausschuss, Förderverein, Architekten und Pastor Chris Hasemann (2. v. re.) mit der Wetterfahne und Zeitkapsel
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Ein besonderes Kapitel der St.-Petri-Kirche ist abgeschlossen: Mit der Montage der neu vergoldeten Wetterfahne wurde vergangene Woche offiziell das Ende der umfangreichen Dachsanierung gefeiert. Gemeinsam mit allen beteiligten Gewerken, dem Bauausschuss Buxtehude und der Kirchengemeinde St. Petri wurde auf dem Kirchplatz nicht nur ein Bauprojekt beendet, sondern ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Glauben gesetzt.

125 Jahre altes Dach wurde erneuert

Das Dach des Hauptschiffs war zuletzt vor 125 Jahren vollständig neu gedeckt worden. Stürme und Witterung hatten in den vergangenen Jahren zunehmend Schäden verursacht, immer wieder hatten sich Dachziegel gelöst. Eine Begutachtung offenbarte zudem kleinere Mängel am Dachstuhl. Im Frühjahr 2025 wurde das Hauptschiff deshalb vollständig eingerüstet. Die Arbeiten umfassten den Austausch beschädigter Balken, die Sanierung der Latten sowie die Erneuerung aller Dachpfannen.

Symbolik in der Kugel unter der Wetterfahne

Den krönenden Abschluss bildete nun die neue vergoldete Wetterfahne, finanziert vom Förderverein St. Petri e.V. mit 2.800 Euro. In ihrer Kugel befinden sich kleine Zeitzeugnisse für kommende Generationen: ein Gemeindebrief, eine Tageszeitung, eine Zwei-Euro-Münze aus 2025, eine Bauaufstellung – und als persönliches Zeichen: die Gürtelschnalle eines Handwerkers.

Freude und Dankbarkeit in der Gemeinde

Pastor Chris Hasemann war die Freude deutlich anzusehen: „Das Dach hat 125 Jahre gehalten. Ich hoffe, dass unsere Nachfahren in vielen Jahrzehnten das Gleiche sagen können.“ In seiner Rede zitierte er einen Bibelvers: „Ein törichter Sohn ist wie ein tropfendes Dach“ – und verwies augenzwinkernd darauf, wie wichtig ein dichtes Dach auch im übertragenen Sinn sei.

Der Tod sitzt immer auf der Schulter
Neues Dach für die Petrikirche in Buxtehude
Redakteur:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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