Mehr Sicherheit und Beleuchtung
Was sich Mädchen in Buxtehude wünschen
- Die Mädchen treffen sich im Freizeithaus
- hochgeladen von Nicola Dultz
Was brauchen Mädchen in Buxtehude? Welche Treffpunkte fehlen? Wo wünschen sie sich mehr Sicherheit und welche Veränderungen würden ihre Stadt lebenswerter machen? Um genau diese Fragen geht es bei regelmäßigen Treffen im Freizeithaus Buxtehude. Mädchen sind eingeladen, ihre Ideen einzubringen und gemeinsam konkrete Projekte für die Stadt zu entwickeln.
Die Treffen finden an jedem ersten Dienstag im Monat um 16 Uhr im Freizeithaus Buxtehude, Geschwister-Scholl-Platz 1, statt. Alle interessierten Mädchen sind willkommen.
Mädchen wollen Buxtehude mitgestalten
Ausgangspunkt ist die Mädchen-Konferenz, die Ende August in der Villa von Issendorff in Himmelpforten stattfand. Dort kamen Mädchen im Alter von sieben bis 14 Jahren, Jugendleiterinnen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik zusammen. Gemeinsam diskutierten sie darüber, wie eine mädchen- und jugendgerechte Zukunft im Landkreis Stade aussehen kann.
Die Mädchen-Botschafterinnen aus Buxtehude, Stade, Wiepenkathen und Harsefeld präsentierten ihre zuvor erarbeiteten Wünsche und Forderungen auf unterschiedliche und kreative Weise. Mit PowerPoint-Präsentationen, einer Nachrichtensendung, einem Podcast und weiteren Beiträgen machten sie deutlich, was ihnen wichtig ist.
Mehr Sicherheit und Treffpunkte für Jugendliche
Einige Wünsche zogen sich durch viele Beiträge. Dazu gehören vor allem mehr Sicherheit und eine bessere Beleuchtung im öffentlichen Raum. Zudem wünschen sich die Mädchen geschützte Treffpunkte, an denen sie sich aufhalten und miteinander Zeit verbringen können. Aus ihrer Sicht fehlen allgemein geeignete Orte für Jugendliche im öffentlichen Raum.
Die Mädchen-Konferenz bildete einen Höhepunkt des Beteiligungsprozesses, der mit dem GirlMobil begonnen hatte. Gleichzeitig sollte sie nicht das Ende der Beteiligung sein. Die Ideen sollen weiterentwickelt und möglichst in konkrete Veränderungen überführt werden.
Von der Idee zum Projekt in Buxtehude
Bei der Konferenz stellten die Mädchen auch selbst Fragen an die Erwachsenen. Eine davon lautete: „Was hast Du Dir als Kind oder Jugendliche*r gewünscht, was bis heute noch nicht umgesetzt ist – und warum hast Du es nicht umgesetzt?“ Aus dem anschließenden Gespräch entstand unter anderem die Idee für einen Tanzplatz für Mädchen.
Nun wird der Beteiligungsprozess in Buxtehude fortgesetzt. Bei den regelmäßigen Treffen können Mädchen ihre Wünsche konkretisieren, neue Ideen entwickeln und gemeinsam überlegen, wie daraus Projekte entstehen können.
Wer also eine Idee für Buxtehude hat, einen Treffpunkt vermisst oder Veränderungen anstoßen möchte, kann sich beteiligen. Denn die Treffen sollen Mädchen die Möglichkeit geben, ihre Perspektive einzubringen und die Zukunft ihrer Stadt aktiv mitzugestalten.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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