BI Rübker Straße entdeckt eine alte Planung für die A26-Ausfahrt

Zwischen Buxtehude und Dammhausen ist unübersehbar eine Autobahnanschlussstelle eingezeichnet
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  • Foto: Hansestadt Buxtehude/Grafik MSR
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Blaulicht
In der Nordheidehalle am Holzweg wurden die Kameras versteckt
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Polizei ermittelt bereits seit September
Bei Luchse-Bundesligaspiel: Versteckte Kameras in den Umkleidekabinen

os. Buchholz. Das Bundesligaspiel der Handballerinnen der Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten gegen Tabellenführer SG BBM Bietigheim im September 2021 - es endete 19:32 - hat ein juristisches Nachspiel: Nachdem in den Duschen der Umkleidekabinen beider Teams insgesamt drei Kameras entdeckt worden waren, ermittelt die Polizei gegen einen beschuldigten Mann wegen der "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen". Sollte der Fall vor...

Panorama
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Corona-Zahlen am 14. Januar
Inzidenz im Landkreis Harburg steigt auf 666,0

(lm). Die Corona-Zahlen im Landkreis Harburg folgen dem Bundestrend: Der Inzidenzwert ist von 597,6 am Vortag auf 666,0 am heutigen Freitag, 14. Januar, angestiegen. In der Vorwoche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 530,8. Der Landkreis Harburg meldete heute 425 neue Corona-Fälle (-11 im Vergleich zum Vortag). In den vergangenen sieben Tagen wurden 1.705 Fälle erfasst (+175). Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz bleibt unverändert bei 4,7, die Intensivbettenbelegung sinkt von 6,5 auf 6,3...

Wirtschaft

Gründer Helmut Ponath alleiniger Gesellschafter
NSB mit neuem Eigentümer

nw/tk. Buxtehude. Ende des Jahres 2021 hat der Gesellschafter Buxriver seine Anteile an der NSB Group aufgestockt und hält nun einhundert Prozent an dem Buxtehuder Unternehmen. Hinter Buxriver steht der Gründer und langjährige Geschäftsführer der Reederei, Helmut Ponath. Hintergrund: Der Gesellschafterkreis der Reederei NSB setzte sich seit dem Jahr 2000 aus vier Eignern zusammen: der Conti NSB Holding, der Gebab Holding, der Norddeutschen Reederei Holding sowie Buxriver. Im Dezember 2021...

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Inzidenz weiter über 400
Corona-Lage im Landkreis Stade: 148 Neuinfektionen

jd. Stade. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Stade liegt den zweiten Tag in Folge über 400: Für Freitag, 14. Dezember, gibt das Robert Koch-Institut (RKI) im Landkreis Stade einen Inzidenzwert von 427,1 an. Neue Rekordmarken gibt es wieder bei der Zahl der aktuell Infizierten. So befinden sich mit Stand vom Freitag 1.443 Personen wegen eines positiven Corona-Tests in Isolation. Innerhalb von 24 Stunden wurden 148 Neuinfektionen verzeichnet. Landkreis Stade will ab Ende Januar auch Kinder ab...

BI Rübker Straße: A26-Anschluss und Zufahrt könnte auch woanders entstehen

tk. Buxtehude. Die Bürgerinitiative (BI) Rübker Straße hat das Ziel, den Ausbau der K40 (Rübker Straße) als Buxtehuder Autobahnzubringer zu verhindern. Die Planungen für dieses Bauprojekt unter Regie des Landkreises sind weit vorangeschritten. Jetzt wartet die BI mit einer neuen Argumentation auf: Die Anschlussstelle zwischen Rübke und Buxtehude mit der entsprechenden Anbindung über die K40 wäre gar nicht notwendig, denn es gibt eine grobe Planung, die vor Jahren die Anschlussstelle samt Zufahrt anderswo vorsah.
BI-Sprecher Ulrich Felgentreu: "Bei dieser Variante sind weder Natur- und Vogelschutzgebiete noch Menschen mit ihren Häusern betroffen." Im derzeit für Buxtehude noch gültigen Flächennutzungsplan 2010 ist zwischen Dammhausen und der Este eine Anschlussstelle vorgesehen. Der Zubringer sollte laut Ulrich Felgentreu ungefähr folgenden Verlauf haben: Von der Anschlussstelle auf die Straße Heitmannshausen und von dort zur B73 vor Neukloster.
Der Landkreis argumentiere immer, dass es für den Anschluss und die Anbindung nur die K40 als einzige Möglichkeit gebe. "Das stimmt doch gar nicht", so Felgentreu mit Blick auf den F-Plan.
Fakt ist: Die Anschlussstelle zwischen Este und Dammhausen ist unübersehbar im F-Plan eingetragen. In der politischen Diskussion in Buxtehude lief das Vorhaben als Westumgehung. Michael Nyveld, Erster Stadtrat in Buxtehude, hat heute viel mit der A26-Diskussion zu tun, war damals aber noch nicht dabei. Er kennt die Grundzüge der alten Planung. Anschluss und Anbindung würden sich zwar noch im F-Plan finden, doch das sei nur eine sogenannte nachrichtliche Darstellung und habe keine rechtsverbindliche Qualität. In der Fortschreibung des F-Plans werde die Anschlussstelle wohl nicht mehr enthalten sein. Entscheidend für den Bau von Autobahn und Anschlussstelle sei der gültige Planfeststellungsbeschluss. Und der sehe die Buxtehuder Anschlussstelle Richtung Rübe vor.
Die alten Pläne aus der Schublade zu ziehen und umzusetzen sei nicht möglich. Dafür müsste ein komplett neues Planfestellungsverfahren angeschoben werden. Weil der entsprechende A26-Abschnitt bereits im Bau ist, und damit Fakten geschaffen wurden, ist die West-Variante nur noch ein Gedankenspiel aus der Vergangenheit.
Die BI betrachtet das etwas anders und nicht nur unter dem Gesichtspunkt des Planungsrechts. Das Dogma, nur die Anschlussstelle Richtung Rübke und die K40 als Zubringer gelten zu lassen, könne nicht aufrechterhalten werden. "Das sagt doch schon der gesunde Menschenverstand", meint Ulrich Felgentreu.
Mehr zur Kritik der BI an der Planung des Zubringers in der kommenden WOCHENBLATT-Mittwochsausgabe.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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