Coronafolgen aus Unternehmersicht
Kay Gosebeck bleibt Optimist

Unternehmer Kay Gosebeck wünscht sich einheitliche Corona-Regeln
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Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Panorama
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Corona-Zahlen am 26. Januar im Landkreis Harburg
Inzidenzwert sinkt den dritten Tag in Folge

(lm). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Harburg ist am heutigen Mittwoch, 26. Januar, erneut leicht gesunken. Am Vortag lag der Wert bei 1.274,5, heute bei 1.263,6. Am Mittwoch der Vorwoche zuvor belief sich der Inzidenzwert auf 976,9.  374 neue Corona-Fälle wurden heute vermeldet, 3.235 waren es in den vergangenen sieben Tagen. Die landesweiten Werte der Hospitalisierungsinzidenz (6,9 auf 7,3) und der Intensivbettenbelegung (4,9 auf 5,2 Prozent) sind dagegen angestiegen.  Seit Ausbruch der...

Panorama
Viele Pflegekräfte arbeiten am Rande ihrer Kräfte. Ab Mitte März gilt eine Impfpflicht - zunächst in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dramatischeren Pflegenotstand suggerieren
Fake-Annoncen gegen die Impfpflicht

(bim). Bundesweit werden aktuell Anzeigenblätter mit Stellengesuchen von Pflegekräften überschüttet, die ungeimpft sind und ab Mitte März - dann soll die Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gelten - angeblich nach neuen "Wirkungskreisen" und "Herausforderungen" suchen. So auch das WOCHENBLATT. Allerdings handelt es sich dabei offenbar um eine Kampagne von Impfgegnern. "Keine seriöse Krankenschwester würde eine solche Stellenanzeige schalten", erklärte eine medizinische Fachkraft dem...

Panorama
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Corona-Warnapp
Was tun bei einer Begegnung mit erhöhtem Risiko?

(sv). Die Corona-Zahlen befinden sich seit Anfang des Jahres in einer steilen Aufwärtskurve. Durch die sich schnell verbreitende Corona-Variante Omikron schlägt vieler Orts nun die Corona-Warnapp häufiger aus und meldet Begegnungen mit niedrigem oder hohem Risiko. Aber was bedeuten die Risikowarnungen und was ist in einem solchen Fall zu tun? Das RKI erklärt die Meldungen folgendermaßen: Begegnung mit niedrigem Risiko"Zeigt die Corona-Warnapp ein 'niedri­ges Risiko' an und listet gleich­zeitig...

Politik
So sieht das Grobkonzept für das Eingangsgebäude für Gastronomie undden Eingangs-/Kassenbereich aus   Foto: Polyplan GmbH und Planungsbüro Kreikenbaum + Heinemann, Bremen

Baubeginn im August
Im August beginnt der Bau des Naturbades in Winsen

thl. Winsen. Im Mai 2024 soll das Naturbad im Eckermannpark fertig sein und kurz danach eröffnet werden. Diesen Fahrplan gab jetzt Angelina Gastvogel von der Stadtverwaltung in der Sitzung des des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften vor, die am Dienstagabend im Marstall stattfand. Gastvogel stellte dabei die Entwurfsplanung für das Bad vor, die nahezu komplett abgeschlossen ist. "Der Förderantrag beim Bund ist fristgerecht eingereicht worden, jetzt sind wir im...

Panorama
Auch während der Rastzeit vollführen die Kraniche ihre imposanten Tänze mit lauten trompetenartigen Rufen
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Vogelbestand im Aufwind
70 Kranich-Paare im Landkreis Stade gezählt

sv/nw. Landkreis Stade. In den 1990er Jahren war der Kranich nur ein sehr seltener Gast im Landkreis Stade. 1996 konnte lediglich ein Brutpaar nachgewiesen werden – inzwischen haben 70 Kranichpaare ihr Revier im Landkreis. Dr. Uwe Andreas, Leiter des Naturschutzamtes: „Dieser große Erfolg ist der Renaturierung und Wiedervernässung in den Naturschutzgebieten Feerner Moor und Hohes Moor sowie in den Kehdinger Mooren zu verdanken.“ Die Zahl der Kraniche nimmt zuWährend der Zugzeit der Kraniche...

Wirtschaft
Die Beluga XL soll die Beluga ST ersetzen
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Die Beluga-Reihe
Airbus gründet kommerzielle Airline für XXL-Fracht

(sv). Sie ist zu einem gewohnten Anblick am Himmel über Stade geworden: Die Beluga im Anflug auf Finkenwerder. Vor fast 30 Jahren absolvierte die Airbus-Beluga-Reihe ihren Erstflug mit XXL-Frachten, nun sollen die bisher eingesetzten Beluga ST bis 2023 durch sechs größere Beluga XL ersetzt werden, die statt einem gleich zwei A350-Flügel transportieren können. Am Boden sollen die ausgemusterten ST-Flugzeuge jedoch nicht bleiben: Angesichts des wachsenden Nischenmarkts hat Airbus jetzt einen...

Service

Zeitnahe Benachrichtigung nicht mehr möglich
Corona: Gesundheitsamt im Kreis Stade kommt nicht mehr hinterher

jd. Stade.  Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Stade steigen weiter – und das Gesundheitsamt kommt nicht mehr hinterher. Eine zeitnahe Kontaktnachverfolgung bzw. Benachrichtigung von Personen, die positiv getestet wurden, ist seit dieser Woche nicht mehr möglich. „Wir schieben derzeit rund 1.000 Betroffene vor uns her, die wir nicht mehr – wie bisher üblich – binnen 24 Stunden angerufen haben“, sagt Landrat Kai Seefried. Die Masse der Infizierten sei einfach zu groß, um alle Fälle innerhalb...

tk. Buxtehude. Vor einem Dreivierteljahr hatte Kay Gosebeck, Chef der Strandkorbmanufaktur in Buxtehude, im WOCHENBLATT deutliche Kritik am Regelwirrwarr zu Ladenöffnungen während der Pandemie geäußert. "Die Resonanz darauf, auch von anderen Unternehmern, war sehr gut", sagt er. Auch Kai Seefried, damals noch Generalsekretär der Niedersachsen-CDU und heute Stader Landrat, habe sich bei ihm gemeldet. Wie denkt Gosebeck, heute mitten in der Omikron-Welle, über die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie? Das WOCHENBLATT hat bei ihm nachgefragt.

Kay Gosebeck: Ein Unternehmer ist auf Zinne

"Ich bin ausgerastet", hatte Gosebeck vor einigen Monaten erklärt, als der Landkreis Stade ihn darauf hingewiesen habe, dass seine geplante Ladenöffnung mit drastischer Reduzierung der Kundenzahl rechtswidrig sei und er auf "Click & Meet" umstellen müsse. Der Unternehmer hatte nur das umgesetzt, was Ex-Kanzlerin Merkel und die Länderchefs zuvor beschlossen hatten. Kurzfristig kamen damals aus Hannover aber andere Regeln für Niedersachsen.

"Ich würde mir nach wie vor bundeseinheitliche Regeln wünschen", sagt Kay Gosebeck heute - und fügt quasi Pandemie-milde hinzu: Angesichts der sehr unterschiedlichen Infektionslagen müsse man das, was er früher als Regelchaos bezeichnet hatte, dennoch akzeptieren. Unterschiedliche Infektionslagen je nach Region und damit verbunden eben auch verschiedene Einschränkungen. Als Beispiel nennt er Schleswig-Holstein: Bis vor kurzer Zeit noch mit bemerkenswert niedrigen Inzidenzen gesegnet und jetzt mit einer stark nach oben ansteigenden Corona-Kurve. Auf Sylt liege die Inzidenz bei über 1.500, so Gosebeck.

Für das Team im Unternehmen "bedeuten unterschiedliche Länderregeln mehr Arbeit", sagt Kay Gosebeck. Kunden kommen schließlich nicht nur aus der Region. "Wir haben viele Anrufe aus Nordrhein-Westfalen oder Schleswig-Holstein." Die Menschen würden wissen wollen, was in Niedersachsen an Regeln gelte: 2G, 2G-Plus, 3G?

Es sei so eine Art Gewöhnung eingetreten, so der Unternehmer. Hätte ihm zu Beginn der Pandemie jemand die Dauer vorhersagen wollen, er hätte das nicht geglaubt. "Am Anfang dachten wir doch alle, dass das wie eine längere Grippewelle wird und dann alles wieder in Ordnung ist." Trotz sich ständig verändernder Regellage und der noch ansteigenden Omikron-Welle sagt Kay Gosebeck: "Ich bleibe Optimist." Er hoffe, dass die Pandemie in einigen Monaten eingedämmt sei.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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