Umzug ins Gewerbegebiet Alter Postweg wäre möglich
Post sucht in Buxtehude Grundstück für neuen Zustellstützpunkt

Die Post sucht für ihren Zustellstützpunkt ein neues Grundstück Foto: tk
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  • hochgeladen von Tom Kreib

tk. Buxtehude. Die Post sucht in Buxtehude ein Grundstück, um dort einen neuen Zustellstützpunkt zu errichten. Das hat das WOCHENBLATT aus gut unterrichteten Kreisen erfahren. Demzufolge ist die Post auf der Suche nach bis zu 7.000 Quadratmetern. Das wäre vermutlich eine Fläche im Gewerbegebiet am Alten Postweg.

Die Politik hat sich kürzlich mit diesem Thema in einer nicht-öffentlichen Sitzung beschäftigt, weil eine konkrete Anfrage der Post nach einem Grundstück vorliegt. Auch wenn es noch keinen Kaufvertrag gibt, haben die Politiker grundsätzlich der Veräußerung einer städtischen Gewerbefläche an die Post zugestimmt.
Die Postfiliale samt Zustellstützpunkt an der Bahnhofstraße liegt zwar sehr zentral, ist aber viel zu klein. Nach WOCHENBLATT-Informationen soll der Mietvertrag Mitte 2023 enden. Bis dahin muss also ein Neubau stehen. Dass die Post aus der Innenstadt verschwinden könnte, war bereits im November ein Gerücht. Postsprecherin Maike Wintjen hatte damals versichert, dass nur der Zustellstützpunkt von möglichen Umzugsplänen betroffen sei.

Diese Überlegungen werden nun offenbar konkret: Die Post plant unbestätigten Informationen zufolge den Bau einer Halle mit bis zu 1.500 Quadratmetern. Dort kommen Briefe und Pakete aus Hamburg an und werden von dort weiterverteilt. Die Post braucht ein großes Grundstück, weil auch der Fuhrpark dort untergebracht werden muss. Außerdem soll in dem Neubau eine Postfachanlage für Kunden entstehen.

Was offenbar noch ungeklärt ist: Kauft die Post ein Grundstück und baut selbst? Oder soll ein Investor das Gebäude errichten und die Post wird Mieter?
Im Vorfeld hatte es zudem die Überlegung gegeben, bereits vorhandene Immobilien umzunutzen. Etwa den "Aldi'"-Markt am Westmoor, der in unmittelbarer Nähe neu gebaut wird. Nach WOCHENBLATT-Informationen soll zumindest auch geprüft worden sein, ob das leerstehende "Bacardi"-Gebäude am Alten Postweg in Frage käme. Für den seit Monaten geschlossenen Betrieb gibt es noch keinen Käufer. Beide Immobilien seien aber nicht in Frage gekommen.

Dass der Kaufwunsch des Unternehmens grundsätzlich befürwortet wird, hat auch damit zu tun, dass die Post als Teil der allgemeinen Daseinsfürsorge gilt. Große Grundstücke verkauft Buxtehude an Logistiker nur ungern. Einem hohen Flächenverbrauch stehen meist nur wenige Jobs gegenüber.

"Ich kommentiere das derzeit nicht", erklärt Postsprecherin Maike Wintjen die WOCHENBLATT-Nachfrage zu möglichen Neubauplänen.

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