So international und politisch wie nie
Das war das OMR Festival 2026
- Zahlreiche Prominente, Stars und Experten wie zum Beispiel Heidi Klum waren live auf den Bühnen der OMR 2026 dabei
- Foto: ZOE KAMMHOLZ/OMR
- hochgeladen von Christoph Kunst
Mit rund 70.000 Besuchenden, mehr als 1.000 Ausstellenden und Gästen aus über 40 Ländern hat das OMR Festival 2026 in Hamburg seine internationale Bedeutung weiter ausgebaut. Im Mittelpunkt standen Künstliche Intelligenz, digitale Souveränität und Europas Rolle in einer zunehmend angespannten Weltlage. Gleichzeitig kündigt OMR für 2027 erstmals ein dreitägiges Festival an.
OMR Festival 2026 wächst weiter und wird internationaler
Das OMR Festival hat 2026 erneut seine Rolle als wichtigste Plattform für Digitalwirtschaft, Marketing und Innovation in Europa unterstrichen. Mehr als 70.000 Menschen besuchten das Messegelände in Hamburg, insgesamt kamen rund 85.000 Gäste im Rahmen des Festivals in die Hansestadt. Über 1.000 Ausstellende und Partner sowie mehr als 800 Speaker*innen waren Teil der Veranstaltung.
Besonders auffällig: Mehr als 20 Prozent der Gäste kamen aus Ländern außerhalb des DACH-Raums. Damit war das OMR Festival so international wie nie zuvor in seiner inzwischen 15-jährigen Geschichte.
Auf sechs Bühnen sowie in mehr als 300 Masterclasses, über 200 Guided Tours und mehr als 125 Side Events diskutierten Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik, Technologie, Marketing und Kultur über die Zukunft Europas und die Auswirkungen technologischer Entwicklungen.
OMR-Gründer Philipp Westermeyer betonte die Rolle des Festivals als Plattform für Austausch und Lösungsansätze: Ziel sei es nicht nur, Trends sichtbar zu machen, sondern diese aktiv mitzugestalten.
Europas digitale Souveränität im Mittelpunkt
Ein zentrales Thema des Festivals war die Frage nach Europas strategischer Unabhängigkeit – insbesondere im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.
Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil sprach sich in Hamburg für ein stärkeres und selbstbewusstes Europa aus. Europa müsse seine Position im globalen Wettbewerb klar definieren und unabhängiger von internationalen Machtzentren werden. Gleichzeitig stellte Klingbeil Investitionen in die Finanzierung von Scale-ups in Aussicht.
Auch Schwarz-Digits-Co-CEO Rolf Schumann warb für mehr digitale Souveränität in Europa. Europa müsse unabhängiger von außereuropäischen Technologien werden und eigene KI-Lösungen entwickeln, die auf europäischen Werten basieren. Entscheidend seien dabei die Daten, mit denen Künstliche Intelligenz trainiert werde.
Künstliche Intelligenz prägt die Diskussionen beim OMR Festival
Das Thema Künstliche Intelligenz zog sich durch nahezu alle Programmpunkte des Festivals. Dabei standen nicht nur wirtschaftliche Chancen im Fokus, sondern auch ethische Fragen, Datenschutz und gesellschaftliche Auswirkungen.
In der Opening-Keynote „OMR’s State of the Internet“ beschäftigten sich Roland Eisenbrand und Philipp Westermeyer mit der Frage, wie Unternehmen KI sinnvoll einsetzen können. Thematisiert wurden unter anderem Sichtbarkeit in KI-Ergebnissen, Effizienzpotenziale und die Grenzen der Technologie.
Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger bezeichnete KI als große Chance für die deutsche Industrie. Deutschland verfüge über die nötigen Talente und Fähigkeiten, müsse diese nun aber stärker skalieren.
Nick Turley, Head of ChatGPT bei OpenAI, gab einen Ausblick auf die Entwicklung sogenannter agentischer KI. Künftig werde KI zunehmend proaktiv agieren und Nutzer*innen im Alltag unterstützen.
Meredith Whittaker, Präsidentin der Signal Foundation, warnte zugleich vor einem sorglosen Umgang mit persönlichen Daten. Besonders bei KI-Agenten seien Datenschutz und Privatsphäre zentrale Herausforderungen.
Josephine Ballon, CEO von HateAid, machte auf die zunehmende digitale Gewalt gegen Frauen aufmerksam und forderte strengere Maßnahmen gegen sexualisierte Deepfakes.
Prominente Gäste sorgen für persönliche Einblicke
Neben politischen und technologischen Debatten bot das OMR Festival erneut zahlreiche Gespräche mit internationalen Persönlichkeiten aus Sport, Medien und Unterhaltung.
Supermodel und Unternehmerin Heidi Klum sprach über ihren Karriereweg und ihren pragmatischen Ansatz nach dem Motto „learning by doing“. Entscheidend seien Neugier, Einsatzbereitschaft und Leidenschaft für die eigene Arbeit.
NFL-Legende Tom Brady diskutierte gemeinsam mit Patrick Esume und Philipp Westermeyer über Motivation, Leadership und Leistungsdruck. Vertrauen und echtes Interesse an Menschen seien aus seiner Sicht entscheidende Faktoren für erfolgreiche Führung.
OMR Festival 2027 erstmals über drei Tage
Für das kommende Jahr erweitert OMR sein Festival erstmals auf drei Tage. Das nächste OMR Festival findet vom 3. bis 5. Mai 2027 in Hamburg statt. Tickets sind ab sofort erhältlich.
Über OMR
OMR ist die führende Plattform für die digitale Wirtschaftswelt und umfasst Inhalte, Events und Technologien. Das OMR Festival ist heute die größte Zusammenkunft von Führungskräften aus Digitalwirtschaft, Medien und Marketing in Europa. Täglich erscheinen unter omr.com und in zahlreichen Newslettern und Podcasts Inhalte zu diesen Themengebieten. Die OMR-Tochterfirma Podstars produziert und vermarktet über hundert Podcast-Formate. Daneben bietet OMR im Bereich Education unterschiedlichste Weiterbildungsangebote, betreibt das Jobportal OMR Jobs & HR sowie die Software-Vergleichsplattform OMR Reviews. OMR Reviews ist mit über 60.000 unabhängigen Software-Bewertungen zu über 8.000 Tools die größte deutsche Software-Vergleichsplattform. Aktuell beschäftigt OMR über die Ramp106 GmbH rund 350 Mitarbeitende in Hamburg.
Redakteur:Online Redaktion aus Buxtehude |
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