Doppel- und Dreifachbelastungen verlangen nach einer guten Struktur des Tages
Kinder, Job und Familie – und kein Schlaf
- Homeoffice, Kinderbetreuung und Haushalt bringt viele Eltern derzeit an ihre Grenzen Foto: Konstantin Yuganov/stock.adobe.com/akz-o
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(wd/akz-o). Viele Menschen kommen in der aktuellen Krise an ihre Grenzen. Homeoffice, nebenbei die Kinder betreuen und den Haushalt regeln – das ist manchmal einfach zu viel. Und dann kommen oft noch Sorgen dazu, wie es beruflich oder finanziell weitergeht.
Doppel- und Dreifachbelastungen verlangen nach einer guten Struktur des Tages. Planen Sie, wenn möglich, feste Einheiten für Aufgaben im Haushalt oder die Arbeit ein. Wenn Kinder zu betreuen sind: Teilen Sie die Verantwortung mit anderen. Vielleicht können der andere Elternteil oder Nachbarn stundenweise für die Kids da sein.
Wer überlastet ist und sich im endlosen Gedankenkarussell dreht, wird unruhig. Oft wälzen sich Betroffene bis in die Nachtstunden von rechts nach links, wenn eigentlich schon lange der Schlaf neue Kraft und Energie für den kommenden Tag bringen soll.
Schlafstörungen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Langfristig schädigen sie Körper und Geist. Wir brauchen die nächtliche Erholung, um wieder aufzutanken, Erfahrungen zu verarbeiten und unser Immunsystem zu stärken. Der Körper führt wichtige Wartungsarbeiten durch, repariert defekte Zellen in Organen und Gewebe und reguliert unsere Nervenzellen.
Tees aus Baldrian, Hopfen und Melisse sorgen für Entspannung. Auch pflanzliche Arzneimittel mit hochkonzentriertem Arzneilavendelöl lösen emotionale Anspannung und Angstzustände. Studien ergaben, dass im Vergleich zu Placebo belastende Schlafstörungen deutlich verringert werden konnten.
Tipps für mögliche Entspannung:
Morgen ist auch noch ein Tag: Mit der Devise kann manche Aufgabe auf den nächsten Tag verschoben werden.
Einfach abschalten: Smartphone, Computer und Fernsehen haben im Schlafzimmer nichts zu suchen.
Auch tabu neben dem Bett: unerledigte Akten, Berge von Bügelwäsche oder andere Aufgaben, die ein schlechtes Gewissen machen.
Sorgen Sie für sich. Planen Sie Phasen ein – und seien es nur wenige Minuten –, in denen Sie sich etwas Gutes tun: ein Telefonat mit einem vertrauten Menschen, eine Entspannungsübung, ein kurzer Spaziergang in der Natur.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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