Wie überwinde ich meinen Schweinehund?
Langfristig fit bleiben

Regelmäßig Sport zu treiben, erfordert
 Disziplin
  • Regelmäßig Sport zu treiben, erfordert
    Disziplin
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(Borgmeier). Einmal laufen zu gehen, am Wochenende manchmal ins Fitnessstudio oder zum Schwimmen zu fahren – das schaffen viele. Aber langfristig den inneren Schweinehund zu überwinden und regelmäßig sportlich aktiv zu sein, erfordert starken Willen und Disziplin. Andreas Stommel, leitender Physiotherapeut des Bonner Zentrums für Ambulante Rehabilitation, gibt drei nützliche Tipps, wie das Durchhalten gelingt.
Kleine Ziele setzen: Wer beispielsweise mit dem Laufen beginnen will, fragt sich am besten, wie gut die eigene Kondition ist. Jemand, der seine Abende in der Regel auf der Couch verbringt, sollte nicht direkt einen Marathon laufen, sondern mit einer Runde um den Block starten. So bleiben auch Anfänger motiviert, da sie leichter erreichbare Ziele haben. „Sportmuffel beginnen zunächst mit Dehnübungen wie Ausfallschritten und kleinen Laufeinheiten von rund 15 Minuten, um die eigene Fitness zu testen“, rät Andreas Stommel. Kommt es zu einem Erfolgserlebnis, steigt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Schritt für Schritt können Sportler daraufhin die Anforderungen steigern, ohne frustriert zu sein, wenn trotzdem mal der innere Schweinehund gewinnt.
Stärker zu zweit: Sport mit einem Freund oder in der Gruppe macht deutlich mehr Spaß – und er verpflichtet: Denn Verabredungen absagen kostet Sportmuffel meistens größere Überwindung. Darüber hinaus kann der Begleiter beispielsweise im Fitnessstudio ein Auge auf die richtige Ausführung der Übung haben. „Wer aber lieber für sich bleibt, erzählt am besten seinen Freunden oder Verwandten, dass er mehr Sport treiben will“, weiß Andreas Stommel und sagt: „So bleibt die Motivation erhalten, wenn die Familie beim nächsten gemeinsamen Essen nach neuen Fitnesserfolgen fragt.“
Motivation durch Planung: Um auch auf Durststrecken weiter am Ball zu bleiben, eignen sich Fitnesstagebücher, in denen nicht nur Erfolgserlebnisse, sondern auch Fitnesswünsche eingetragen werden. Diese Notizen helfen, sich wieder auf die Ziele zu fokussieren, die sich Sportmuffel am Anfang gesetzt haben. „Ich rate meinen Kunden dazu, sich in dieses Fitnesstagebuch auch immer die Tage einzutragen, an denen sie trainieren wollen“, erklärt Andreas Stommel und betont abschließend: „So geht das anfangs noch neue Training in die Routine über und der innere Schweinehund ist Geschichte.“

Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

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