Themengottesdienst St. Paulus Buxtehude
Segel setzen für die Menschlichkeit
- Foto: Paula Guess (SOS Humanity)
- hochgeladen von Anja Stukenbrock
Menschen fliehen über das Mittelmeer vor Krieg, Folter, Verfolgung und Hoffnungslosigkeit. Viele erreichen ihr Ziel nie; mehr als 1400 Menschen sind in der ersten Hälfte dieses Jahres bereits auf der Flucht über das Mittelmeer gestorben oder gelten als vermisst.
Die zivile Seenotrettung setzt hier ein Zeichen der Menschlichkeit und Hoffnung: Im Juni wurde die Bündnisflotte von United4Rescue um die HUMANITY 2 erweitert, die von SOS Humanity e.V. betrieben wird, um Menschenleben im Mittelmeer zu retten. Als erstes Segelschiff der Flotte kann sie bei dieser wichtigen Aufgabe Treibstoff sparen, CO2-Emissionen senken und Betriebskosten reduzieren.
Im Themengottesdienst am 23. August um 10 Uhr richtet die St.-Paulus-Kirchengemeinde in Buxtehude den Blick auf dieses Hoffnungszeichen und fragt: Was bedeutet es heute, Segel für das Leben zu setzen? Was brauchen wir, um nicht wegzusehen, sondern zu handeln? Was bewegt uns dazu, Verantwortung zu übernehmen und anderen beizustehen – auch dort, wo staatliche Seenotrettung fehlt und die Wellen hochschlagen.
Mit Informationen, Impulsen, Gebet und Musik lädt die Gemeinde ein, sich inspirieren zu lassen, die Segel neu zu setzen – auf dem Meer und von Land aus.
Leserreporter:Anja Stukenbrock aus Buxtehude |
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