Ohne elektrischen Strom wären die meisten Arbeiten im Haushalt kaum zu bewältigen. Mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs wird jedoch durch Industrie, Gewerbe und Handel verursacht. Obwohl die Strompreise krisenbedingt eher niedrig sind, muss mit höheren Mehrkosten durch die EEG-Umlage gerechnet werden.

Den eigenen Stromverbrauch analysieren

Hohe Stromrechnungen stellen einen Grund dar, den eigenen Stromverbrauch zu überprüfen. Während die Spritpreise aktuell so niedrig sind wie schon lange nicht mehr , ist im Bereich der Energieversorgung mit Kostensteigerungen zu rechnen.

Es wird darüber berichtet, dass Stromrechnungen teilweise doppelt so hoch wie im Vorjahr sind.

Für hohe Nachzahlungen ist jedoch nicht immer ein hoher Stromverbrauch, sondern oft Rechnungsfehler verantwortlich. Es empfiehlt sich deshalb, die Stromrechnung auf Fehlerquellen zu überprüfen. Häufige Ursachen, die zu fehlerhaften Rechnungen führen, sind beispielsweise Zahlendreher bei der Zähler- oder Kundennummer sowie Ablesefehler beim Zählerstand. Um Fehler auszuschließen, sollten sämtliche Kundendaten mit der Stromrechnung des vergangenen Jahres abgeglichen werden. Im Zweifelsfall müssen die Zählernummer sowie der Zählerstand kontrolliert werden. Außerdem sollte überprüft werden, ob der korrekte Strompreis zugrundegelegt und die Anzahl der Kilowattstunden richtig berechnet wurden. Bei Unstimmigkeiten sollte man sich mit dem Kundenservice des Stromversorgers in Verbindung setzen. Beim Bezug einer neuen Wohnung oder eines Hauses fällt die Stromversorgung dem regionalen Stromanbieter zu. Allerdings sind die örtlichen Versorger meist teurer als bundesweit agierende Anbieter, die ihre Leistungen oft deutlich preisgünstiger anbieten können. Grundsätzlich ist der Wechsel des Stromanbieters kein Problem. Nachdem der bestehende Vertrag gekündigt ist, kann in der Regel zu einem anderen Stromanbieter, der am Wohnort einen Vertrag anbietet, gewechselt werden. Mittlerweile muss damit gerechnet werden, dass die meisten Stromversorger bei Neukunden zunächst eine Bonitätsprüfung durchführen. Verbraucher mit Schufa-Eintrag oder einer schlechten Bonität können vom Stromversorger abgelehnt werden. Wer von einer solchen Ablehnung betroffen ist, muss dennoch nicht bei einem teuren Anbieter bleiben. Grundsätzlich ist der Wechsel des Stromanbieters auch mit Schufa-Eintrag möglich. Wie man trotz negativer Schufa Auskunft den Stromanbieter wechseln kann, ist hier zu lesen.

Auf Verbraucherportalen wie diesem finden sich nützliche Informationen über die Vorgehensweise beim Stromanbieterwechsel sowie Möglichkeiten, günstige Stromanbieter zu finden. Anhand eines Strom-Tarifrechners können verschiedene Stromtarife miteinander verglichen werden.

Warum ist ein Stromvergleich sinnvoll?

Da bei einem Stromvergleich auch mögliche Kostenfallen aufgedeckt werden können, empfiehlt es sich, diese Vergleichsoption zu nutzen. Um Stromanbieter auf Strombob zu vergleichen werden nur wenige Daten wie der aktuelle Jahresstromverbrauch sowie die Postleitzahl des Wohnorts benötigt.

Anschließend werden durch die Suchmaschine passende Angebote und Kombinationsmöglichkeiten ermittelt. Die infragekommenden Stromtarife können dann hinsichtlich individueller Kriterien nochmals gefiltert werden. Ein neuer Stromvertrag kann online abgeschlossen werden, wobei sich der neue Anbieter um die weitere Abwicklung kümmert. Damit sich ein Stromvergleich und ein Anbieterwechsel wirklich lohnen, muss allerdings auf bestimmte Details geachtet werden. Wichtig ist, dass mit dem Stromtarif eine Preisgarantie für mindestens 12 Monate verbunden ist. Die Zahlweise sollte monatlich erfolgen, wobei keine Vorkasse zu leisten ist. Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen sollten möglichst kurz sein, damit der Stromvertrag bei Bedarf auf ein kostengünstigeres Modell umgestellt werden kann.

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Online Redaktion aus Buxtehude

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