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Zukunft der Containerschifffahrt: Von smarten Containern bis hin zur martitimen Energiewende

Foto: Bild von Pexels auf Pixabay

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Panorama

Buchholz: Canteleu-Brücke
+++Update: Bauarbeiten verzögern sich um mindestens eine Woche

Die Stadt Buchholz lässt an der Canteleu-Brücke das Geländer und den Belag des Geh- und Radwegs erneuern. Eine Brückenüberprüfung hatte ergeben, dass das vorhandene Geländer die für Bestandsbauwerke geltenden Anforderungen nicht erfüllt. Der Geh- und Radweg ist seit dem Frühjahr für Radfahrer gesperrt. Das Geländer auf dem Geh- und Radweg der Canteleu-Brücke hat eine Höhe von einem Meter. Einschlägige Normen verlangen für bestehende Bauwerke mindestens 1,20 Meter und für Neubauten 1,30 Meter....

Panorama

Ein Buchholzer Original ist gegangen
Adolf "Addi" Wiese ist verstorben

Wenn in Buchholz von einer Schlachterei die Rede war oder ist, fällt mit Sicherheit der Name "Wiese". Der langjährige Inhaber Adolf "Addi" Wiese ist nun im Alter von 74 Jahren verstorben. Er lebte für seine Schlachterei und die hervorragenden Fleisch- und Wurstwaren sowie die hausgemachten Salate. Für die Lebensmittel standen die Kunden gerne etwas länger an. Die Buchholzer mochten "ihren" Schlachter, auch wenn er manchmal ein etwas "knorriger" Typ war. Ich versuchte ab und zu, ihn zu...

Politik

Anderswo haben die Rathäuser geöffnet
Seevetaler Verwaltung macht dicht: Rathaus-Ruhetag nach der Kommunalwahl

Die Gemeinde Seevetal gönnt ihrer Verwaltung nach der Kommunalwahl einen Ruhetag. "Nur die Mitarbeiter, die mit weiteren Wahlaufgaben betraut sind, werden am Montag ihren Dienst aufnehmen", heißt es auf Nachfrage. Das WOCHENBLATT hakte nach, weil in einer Pressemitteilung der Gemeinde verkündet wurde: "Aufgrund des umfangreichen Wahleinsatzes … bleiben das Rathaus und die Ortsverwaltungen … am Montag für den Publikumsverkehr geschlossen." Die Rathausschließung erfolge, um die „arbeitsrechtlich...

Service

Mehr als 35.500 Besucher in Neu Wulmstorf
Freibad verabschiedet sich in die Winterpause

Die Freibadsaison in Neu Wulmstorf geht zu Ende – und das Bäderteam zieht eine positive Bilanz. Mehr als 35.500 Badegäste haben das Freibad in diesem Jahr besucht. Nun verabschiedet sich das Team von seinen Gästen und bedankt sich für die zurückliegende Saison. Gleichzeitig laufen bereits die Vorbereitungen für den Betrieb des Hallenbades. Während einer kurzen Pause macht das Bäderteam das Hallenbad für die kommende Saison startklar. Am Montag, 14. September 2026, beginnt dort der reguläre...

Panorama

Buchholz, Tostedt und Hollenstedt
ÖPNV-Ausweitung

Der öffentliche Nahverkehr wird voraussichtlich ab Anfang des kommenden Jahres etwas ausgeweitet. Die Linie 4037 verkehrt zwischen Buchholz und Hollenstedt, sie wird zukünftig direkter und nicht mehr Kakenstorf und Sprötze anfahren. Dafür wird der Fahrplan deutlich ausgeweitet, zwischen 6 und 21 Uhr fährt die Linie ab Buchholz stündlich, auch samstags wird ein durchgängiger Zweistundentakt eingeführt. Zudem ist vorgesehen, das Gewerbegebiet „Trelder Berg“ durch die neue Haltestelle...

Panorama
Die Kreisstraße 38 in der Gemeinde Jork gehört zu den Straßen, die im September saniert werden sollen | Foto: Landkreis Stade
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Mit Asphalt gegen Straßenschäden
Der Landkreis Stade bringt weitere Kreisstraßen auf Vordermann

Die nächste Runde bei der Sanierung der maroden Kreisstraßen steht an: Bis Ende September lässt der Landkreis Stade Fahrbahnschäden auf mehreren Strecken in Jork, Buxtehude und Himmelpforten beseitigen. Damit setzt der Kreis seinen eingeschlagenen Kurs fort, seine vielerorts arg ramponierte Verkehrsinfrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen. Wer regelmäßig auf den Kreisstraßen im Landkreis Stade unterwegs ist, weiß: Es gibt noch reichlich zu tun. Schlaglöcher, Risse, Unebenheiten und...

WirtschaftAnzeige
Geschäftsleitung Claudia Eggert: "Feiern Sie mit uns die Neuereröffung mit tollen Angeboten!" | Foto: Green Tex / Betty Barclay Store Hittfeld
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Neueröffnung in Hittfeld
Betty Barclay Store - Mehr Raum, neue Marken und noch mehr Lieblingsstücke

Mehr Raum für Schönes: Am Montag, dem 31. August, feiern wir die Neueröffnung unserer erweiterten Boutique und laden Sie ein, rund 60 zusätzliche Quadratmeter zu entdecken. Mehr Platz bedeutet für uns vor allem mehr Möglichkeiten – für neue Marken und eine größere Auswahl. Ein schöner Anlass also, wieder einmal bei uns in Hittfeld vorbeizuschauen, in Ruhe durch die erweiterten Räume zu stöbern und vielleicht schon das nächste Lieblingsstück zu entdecken. Seit mittlerweile acht Jahren ist unsere...

Politik

Beben im Buchholzer Kampf um das Bürgermeisteramt
SPD-Kandidatin Heike Werner zieht Kandidatur zurück

Die Buchholzer SPD wird bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 13. September, nicht mit einer eigenen Kandidatin antreten. Wie der Ortsverein dem WOCHENBLATT mitteilte, zieht Heike Werner ihre Kandidatur zurück. Die Entscheidung sei gemeinsam mit dem Vorstand getroffen worden. Nach Angaben des SPD-Ortsvereins habe man die Kandidatur kritisch bewertet und selbst Verantwortung für die Entwicklung übernommen. „Als Partei haben wir Heike in eine Rolle geschickt, ohne sie ausreichend darauf...

Politik
Die Banner mit Protesten wurden gezeigt | Foto: Axel-Holger Haase
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Omas gegen Rechts
Protest gegen AfD-Unternehmerdialog in Buchholz

Max Ostermeier, der Bürgermeisterkandidat der AfD für Buchholz, hatte Interessierte zum Unternehmerdialog am Freitag, 28. August, ins Buchholzer Boutique-Hotel eingeladen. Max Ostermeier wollte mit Unternehmerinnen und Unternehmern, Selbstständigen, Handwerksbetrieben und Gewerbetreibenden ins Gespräch kommen. Der Veranstaltungsort wurde bei der Einladung zunächst nicht genannt. Doch sickerte dieser doch durch. Daher rief die Vereinigung "Omas gegen Rechts" zu einer Protestaktion vor dem Hotel...

Blaulicht
Die Unfallstelle in Kakerbeck | Foto: Jürgen Bockelmann / Freiwillige Feuerwehr Harsefeld
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Verkehrsunfall in Kakerbeck
Audi kracht gegen Birke – Fahrer verschwindet im Maisfeld

Nächtlicher Einsatz für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Kakerbeck: Ein Audi ist nahe der Kreuzung K55/Im Drauen gegen eine Birke geprallt. Vom Fahrer fehlte anschließend jede Spur. Die Feuerwehr suchte das umliegende Gelände unter anderem mit einer Drohne ab. E-Call löst Feuerwehreinsatz in Kakerbeck aus In den frühen Stunden des heutigen Samstags, kurz nach Mitternacht, wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle über das automatische E-Call-System eines Autos ein Verkehrsunfall in...

Trotz extremer Preisschwankungen und gestörter Lieferketten ist die Containerschifffahrt aus der Logistik nicht mehr wegzudenken. Obwohl der LKW deutschlandweit das meistgenutzte Beförderungsmittel im Rahmen logistischer Prozesse ist, sind pro Tag mehr als 6.000 Containerschiffe auf den Weltmeeren unterwegs. In Zeiten der a href=https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buxtehude/c-service/so-funktionieren-digitalisierung-und-energiewende-in-hamburg_a207493>Digitalisierung und Energiewende steht jedoch auch die Containerschifffahrt vor Herausforderungen.

Ein Zukunftsausblick.

Prognose zur Frachtschifffahrt: Was sich künftig ändern wird

Um globale Lieferketten am Laufen zu halten, braucht man Containerschiffe. Vor allem zwischen Asien und Europa ist die Verschiffung von Waren heute Standard, wobei etwa 45 Prozent aller deutschen Importe auf den chinesischen Raum entfallen. Allein im Hamburger Hafen legen so Tag für Tag rund zwölf Containerschiffe an. Dabei werden pro Schiff im Durchschnitt 2.000 Container verladen, die abhängig von ihrer Größe zehn bis 30 Paletten enthalten.

Dadurch hat allein Hamburg täglich mit 240.000 bis 720.000 Container-Paletten zu tun. Angesichts dieser Zahlen wird klar, wie unverzichtbar die Containerschifffahrt für funktionierende Lieferketten ist. Weltweit werden sogar rund 90 Prozent aller Waren und Güter per Containerschiff transportiert. Dadurch hat sich der Containertransport per Schiff seit der Erfindung durch Malcolm McLean im Jahr 1956 zu einem Symbol der globalen Wirtschaft entwickelt.

Effizienter Transport: Containerschiffe als Sinnbild der Globalisierung

Ohne die Containerschifffahrt würde der Welthandel im heutigen Umfang und mit dem gegenwärtigen Vernetzungsgrad nicht existieren, denn gegenüber dem Stückgutverkehr bringt die Warenversendung in standardisierten Containern viele Vorteile. Dazu gehört vor allem die gesteigerte Effizienz, die zu einer Kosten- und Zeitersparnis führt. Paletten müssen nicht mehr einzeln entladen werden, sondern sind in Containerform zu einem Objekt zusammengefasst. Ganz besonders effizienzsteigernd ist diese Art des globalen Transports, seit immer größere Schiffe mit Containern beladen werden. Im Vergleich zur heutigen Schiffskapazität von etwa 24.000 TEUs (Twenty feet equivalent unit) zeichnete sich das erste Containerschiff durch bescheidene 58 TEUs aus. Dabei gelten Warentransporte per Containerschiff im Vergleich zu anderen Transportwegen wegen ihrer hohen Effizienz als relativ klimafreundlich. Trotzdem steht die Branche in Zeiten der Klimakrise und Supply-Chain 4.0 Supply-Chain 4.0 vor einem Wandel.

Denn Prognosen zufolge wird der Containerverkehr bis 2050 voraussichtlich um etwa 80 Prozent wachsen. Obwohl gestörte Lieferketten im Rahmen der Corona-Krise zunächst auf eine Entglobalisierung hingedeutet hatten, ist die Nachfrage kurz nach der Krise explodiert.

Daher müssen die Transporte bis 2050 noch umweltfreundlicher und wirtschaftlicher werden.

Maritime Energiewende: Methanol und Ammoniak als alternative Schiffstreibstoffe

Pro transportierter Tonne und Kilometer verursachen Containerschiffe relativ wenig CO2-Emissionen. Während ein LKW bei 24 bis 40 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht mit rund 68 Gramm pro Tonnenkilometer zu Buche schlägt, entstehen durch Containerschiffe mit 3.000 bis 8.000 TEU pro Tonnenkilometer nur etwa 17 Gramm CO2-Emissionen. Trotz dieser vergleichsweise geringen Werte ist die Schifffahrtsindustrie für etwa drei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Abgesehen davon verursachen Schiffe weitere Luftschadstoffe, die in der CO2-Bilanz unberücksichtigt bleiben. Das liegt vor allem daran, dass Schiffstreibstoff bis zu 3.500-mal mehr Schwefel enthält als Treibstoff an Land. Um angesichts des prognostizierten Anstiegs im Hinblick auf Schiffstransporte dem Pariser Klimaabkommen gerecht zu werden, muss die Branche handeln.

Der Trend geht in Richtung synthetische Treibstoffe, wobei sich die Emissionen bis 2050 im Vergleich zum Jahr 2008 halbieren sollen. Der Verband deutscher Reeder sieht bis zum Stichjahr sogar eine vollständige Dekarbonisierung vor. Erreichen will man dieses Ziel vor allem mit Methanol, das Schweröl und Diesel als Frachtertreibstoff ersetzen soll. Eine Alternative ist Ammoniak. Interesse besteht daran vor allem angesichts der Kostenbilanz und der leichter verfügbaren Ausgangsstoffe. Der Hamburger Hafen will in den kommenden Jahren sogar ein Terminal dafür fertigstellen. Um allerdings Methanol oder Ammoniak auf umweltfreundliche Art und Weise herzustellen, braucht man in großer Menge grünen Wasserstoff. Gegenwärtig setzt man vor allem auf Flüssigerdgas, das später durch künstlich hergestelltes Methan ersetzt werden soll. Allerdings fehlt es bislang an einem regulatorischen Rahmen seitens des Staates.

Supply-Chain 4.0: Smarte Containerfracht zur Effizienzverbesserung

Die maritime Energiewende ist nicht die einzige Veränderung, der sich die Containerschifffahrt bis 2050 gegenübersieht. Im Rahmen der Supply-Chain 4.0 sollen Container künftig auch smarter werden. Mikrochips, Sensoren und Sender in der Fracht sollen die Abfertigung und Abwicklung beschleunigen. Die Container-Technologie wird dadurch von Grund auf revolutioniert, wobei sich Container zu einem vernetzten und intelligenten Teil des Logistiksystems entwickeln. Dabei sollen sie den Kunden in den Fokus stellen und mittels digitaler Sensorik, Datenanalyse sowie künstlicher Intelligenz mit Schiffen in den Dialog treten. Der Hafenbetrieb lässt sich dank intelligenter Container besser planen, denn bis 2050 können die Kisten selbst Logistiker über ihren Inhalt, ihre Herkunft und ihren Zielort informieren. Ein angenehmer Nebeneffekt des optimierten Umschlages innerhalb der Häfen: Die Treibhausgas- und Schadstoffemissionen könnten so weiter sinken. Denn energieeffiziente Maßnahmen wie Slow Steaming lassen sich besser umsetzen. Zudem ließe sich die Emissionsbilanz mit smarten Containern bis ins Detail dokumentieren. So beispielsweise per digitalem Protokoll, das sämtliche Emissionen der Wertschöpfungskette enthält und bei zu hohen Werten Alarm schlägt.

Redakteur:

Online Redaktion aus Buxtehude

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