Handball-Bundesliga
Buxtehuder SV weiter sieglos
- Spielerin Anika Hampel: „Wir hatten zu viele Auf und Abs"
- Foto: Felix Schlikis
- hochgeladen von Nicola Dultz
Der Buxtehuder SV wartet auch nach dem 5. Spieltag der ALsco Handball-Bundesliga Frauen weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Im traditionsreichen Nordderby gegen den VfL Oldenburg unterlagen die Buxtehuderinnen am Sonntagnachmittag mit 23:29 (12:18). Trotz starker Moral und einer Aufholjagd in der zweiten Halbzeit fehlte dem BSV am Ende die Durchschlagskraft – auch aufgrund zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle.
Starker Start – doch Oldenburg dominiert zur Pause
Zu Beginn des 64. Nordderbys zeigte sich das Team von Trainer Dirk Leun engagiert: Isabelle Dölle brachte den BSV früh in Führung, Lilli Frey traf als Vertreterin der angeschlagenen Teresa von Prittwitz zum 4:2. Doch Oldenburgs Torhüterin Madita Kohorst avancierte zur Schlüsselspielerin und parierte bis zur Halbzeit elf Würfe – im Vergleich dazu kamen die Buxtehuderinnen auf lediglich zwei gehaltene Bälle.
In der Offensive stockte der BSV-Motor, und auch defensiv ging der Zugriff nach rund 20 Minuten verloren. Nach einem zwischenzeitlichen 10:10-Ausgleich gelang dem BSV bis zur Pause nur noch zwei Treffer – Oldenburg zog bis zur Halbzeitpause auf 18:12 davon.
Verletzungspech prägt den Spielverlauf
Der BSV musste mit einer stark dezimierten Mannschaft antreten: Neben den Langzeitverletzten Levke Kretschmann, Carina Senel, Sophie Fasold, Larissa Kroepel und Isa Ternede war auch Kapitänin Terry von Prittwitz angeschlagen. Jolina Huhnstock spielte ebenfalls nur eingeschränkt. Die jungen Talente Lin Lück, Enna Oberländer und Aida Mittag erhielten im Rückraum wichtige Spielzeit – mussten jedoch erwartungsgemäß Lehrgeld zahlen.
Aufholjagd bleibt unbelohnt
Trotz eines zwischenzeitlichen Acht-Tore-Rückstands (14:22, 38. Minute) zeigte das Team großen Kampfgeist. Ein 3:0-Lauf brachte den BSV auf 17:22 heran, später sogar auf 22:25 – fünf Minuten vor Schluss. Die Gastgeberinnen wackelten, doch dem BSV fehlte in der Schlussphase das nötige Spielglück und die Konsequenz im Abschluss, um das Spiel noch zu drehen.
Stimmen zum Spiel
„Wir haben ordentlich begonnen, aber es fehlte über die gesamte Spieldauer an Stabilität. Die vielen Ausfälle haben uns deutlich geschwächt", sagt Trainer Dirk Leun. "Die Mannschaft hat erneut großen Einsatz gezeigt – darauf können wir aufbauen.“
Spielerin Anika Hampel ergänzte: „Wir hatten zu viele Auf und Abs. Oldenburgs 5:1-Deckung hat uns Probleme bereitet, und wir haben zu viele klare Chancen liegen lassen. Jetzt heißt es, analysieren und weiterarbeiten.“
Nächstes Heimspiel: BSV empfängt Dortmund
Nach der Länderspielpause geht es für den Buxtehuder SV am Mittwoch, 22. Oktober 2025, um 19:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen Borussia Dortmund weiter. Tickets gibt es online sowie im BSV-Shop (Viverstraße 2, Buxtehude) erhältlich.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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