Buxtehude: Effiziente Energie

Während des ersten Workshops zum Energiekonzept
„Giselbertstraße“ diskutierten die Teilnehmer über sieben Varianten, moderiert von Vivien Neubert von „Energiedialog“ (re.)
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    „Giselbertstraße“ diskutierten die Teilnehmer über sieben Varianten, moderiert von Vivien Neubert von „Energiedialog“ (re.)
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Workshop zu Energiekonzept fürs Baugebiet Giselbertstraße

ab. Buxtehude. Sieben Varianten waren es, die beim ersten Workshop zum Energiekonzept „Giselbertstraße“ in Buxtehude jüngst diskutiert wurden. Geladen hatten zu dem Treffen im Sitzungssaal am Ziegelkamp die Stadtwerke Buxtehude (SWB), die im Auftrag der Stadt ein Energiekonzept für das Baugebiet erstellen sollten.

Bei dem Workshop, an dem neben SWB-Chef Stefan Babis, SWB-Mitarbeiter Bertram Werner, Angestellte der Stadt Buxtehude und weitere Interessierte auch Jan Schülecke vom Beratungsunternehmen „MegaWATT“ aus Berlin teilnahmen, sollten Möglichkeiten beleuchtet werden, wie das Neubauquartier mit vor Ort produzierter Energie versorgt werden könnte.

Gleich die erste Variante - ein zentrales Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Gewinnung elektrischer Energie und Wärme als klassische Lösung - sorgte für teils hitzige Debatten. Es sei ein gutes Konzept und städtebaulich umsetzbar, bewertete der Erste Stadtrat Michael Nyveld den Entwurf. Es gebe auch keine Konflikte mit jetzigen Planverfahren. Während Jan Schülecke den Vorschlag als „ökologisches Mittelfeld“ titulierte, bezeichnete Thomas Ringleben-Fricke, Sprecher der Mahnwache für den Atomausstieg, die Variante als Mindestmaß. „Jeder, der ökologisch tätig wird, stellt sich ein Blockheizkraftwerk hin“, so Ringleben-Fricke.

Wenig begeistert zeigte sich auch Robert Neumann vom Vorstand Bürgerenergie Buxtehude. „Bei diesem Konzept machen wir uns abhängig von den Erdgaspreisen. Das Konzept ist ökologisch fraglich und wirtschaftlich kritisch“, warf er ein.
Dem wollte sich Berater Schülecke nicht anschließen. Es gebe eine Versicherung gegen steigende Erdgaspreise, denn, „steigen die Erdgaspreise, steigen auch die Strompreise und das gleicht sich bei diesem Koppelprodukt aus.“

Neben der BHKW-Variante setzten sich die Workshop-Teilnehmer u. a. noch mit den Möglichkeiten eines durch alternative Technologien wie Holzhackschnitzel betriebenes Kraftwerk, Nahwärmeinseln und Nahwärmenetz mit BHKW und dezentralen Wärmepumpen und Photovoltaik auseinander.

Im kommenden Workshop wird untersucht, welche Kriterien umgesetzt werden können und wie teuer einzelne Maßnahmen werden. Ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben.

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