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Hochschule 21 in Buxtehude
Zentrum für Innovative Technologien geplant

So könnte das Zentrum für Innovative Technologien zur Nachhaltigkeit (ITN) an der hochschule 21 aussehen. Hochschulpräsident Prof. Ingo Hadrych stellte erste Pläne vor | Foto: akyol kamps Architekten, Hamburg / hs21
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  • So könnte das Zentrum für Innovative Technologien zur Nachhaltigkeit (ITN) an der hochschule 21 aussehen. Hochschulpräsident Prof. Ingo Hadrych stellte erste Pläne vor
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Noch ist es eine Vision, aber eine Realisierung ist nicht unwahrscheinlich: ein Zentrum für Innovative Technologien zur Nachhaltigkeit (ITN) an der hochschule 21 (hs21) in Buxtehude zu bauen. Am vergangenen Mittwoch stellte Hochschulpräsident Prof. Dr.-Ing. Ingo Hadrych dem Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Gewerbeflächenmanagement den aktuellen Stand der Planung vor. Der Neubau soll zwischen Studentenwohnheim und der Albert-Schweizer-Schule errichtet werden und Platz für zusätzliche Labore, einen Hörsaal für bis zu 275 Personen, Projekt- und Arbeitsräume, ein Foyer und Büros bieten. "Bisher stoßen wir mit unserer Idee bei der Hansestadt Buxtehude und dem Landkreis Stade auf viel Unterstützung", freut sich der Hochschulpräsident im Gespräch mit dem WOCHENBLATT. Wenn alles klappt, könnte noch in 2026 ein Bauantrag gestellt werden. Hauptbauzeit wäre dann 2027, sodass das Gebäude zum Wintersemester 2028 in Betrieb genommen werden könnte.

Bereits vor eineinhalb Jahren hat sich die hochschule 21 im Rahmen des Programms Zukunftsregion Süderelbe um eine Förderung beworben. "Dieser Förderantrag wird gerade finalisiert, der Landkreis und die Hansestadt Buxtehude haben bereits eine Bereitschaft für eine Co-Finanzierung signalisiert", sagt Prof. Hadrych. Erste Gespräche seien geführt, baurechtliche Stolpersteine werden zurzeit noch geprüft.
Nach 25 Jahren wäre dieses der erste Neubau der Hochschule. Erforderlich sei er unter anderem, weil Industrie und auch Praxispartnern vermehrt Anfragen für Projekte und anwendungsorientierte Forschung stellen - vor allem in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Recycling von Baustoffen und Co₂-arme Baustoffe sowie autonom fahrende E-Roboter.

"Gerade in diesen Bereichen stoßen wir jedoch an räumliche Grenzen", erklärt Prof. Hadrych. Labore und Vorlesungsräume sind bereits belegt, für eine Fachtagung wäre schon jetzt kein Platz mehr vorhanden. "Das schreit danach, über einen Neubau nachzudenken", so der Hochschulpräsident. Auch wenn sich im Fachbereich Bauwesen jede Menge Know-how unter dem Dach der hs21 befindet und es auch schon Abschlussarbeiten mit dem Thema Neubau vorliegen, würde die Planung des Objektes an Externe übergeben werden. "Es ist zwar gut, die Kompetenz im Haus zu haben und sich mit Ideen einbringen zu können, aber wir für die Realisierung brauchen wir einen unabhängigen Profi als Planer", so Prof. Hadrych.

Doppeljubiläum
Buxtehude feiert: Die hochschule 21 begeht in diesem Jahr gleich zwei große Jubiläen – 150 Jahre Hochschulstandort Buxtehude und 20 Jahre hochschule 21. Was einst als Technikum für das Bauwesen begann, ist heute eine moderne Hochschule mit mehr als 1.000 Studierenden in Bauwesen, Gesundheit und Technik.
Trotz Krisen und Wandel blieb der Standort bestehen – ein Beweis für Engagement und regionale Verbundenheit. Anlässlich des Jubiläums berichtet das Wochenblatt am 14. Juni auf Sonderseiten über die Besonderheiten und die Zukunftsperspektiven der hochschule 21.

https://www.hs21.de/

So könnte das Zentrum für Innovative Technologien zur Nachhaltigkeit (ITN) an der hochschule 21 aussehen. Hochschulpräsident Prof. Ingo Hadrych stellte erste Pläne vor | Foto: akyol kamps Architekten, Hamburg / hs21
Prof. Dr. Ing. Hadrych | Foto: hs21
Redakteur:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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