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Glasfaser in der Buxtehuder Innenstadt: Hindernis auf der Zielgeraden

Für den Laien nur eine Rolle Kabel, für den Technikfan dagegen die Zukunft mit schnellem Internet Fotos: tk/stadtwerke
Glasfasernetz-Ausbau in der Innenstadt ist im Januar fertig

tk. Buxtehude. Ein bisschen enttäuscht ist Stadtwerkechef Stefan Babis schon: Das Glasfaserkabel für superschnelles Internet in der Buxtehuder Innenstadt sollte eigentlich Ende des Jahres in Betrieb sein. "Die sogenannten Accesspoints an den Straßenlaternen sind bereits montiert", so Babis. Auf der Zielgeraden haben drei relativ kleine Probleme die Fertigstellung aber ausgebremst. "Schade, denn vorher hat alles gut geklappt."

Das große Baugerüst auf der Bahnhofstraße war für die Verlegung der Leitungen im Weg. "Dafür haben wir inzwischen eine Lösung gefunden", so Babis. Vor dem Rathaus, ein zentraler Verteilknoten, ging es durch Weihnachtsmarktbuden ebenfalls nicht weiter. Und ein Leerrohr am Melkerstieg war kaputt und musste ausgetauscht werden. Die Trasse vom Stadtwerkegelände bis zum Melkerstieg ist aber komplett fertig. Stadtwerkechef Stefan Babis rechnet damit, dass Anfang Januar die Kabel verlegt werden. Wenn dann die Zugangspunkte angeschlossen worden sind, geht es Anfang des kommenden Jahres mit dem frei verfübaren schnellen Internet in der Innenstadt los. 

"Das ist ein erster Schritt", sagt Babis über den Glasfaserausbau in Buxtehude. Grundsätzlich sei das ein Feld, auf dem die Stadtwerke Buxtehude als Infrastrukturdienstleister weiter aktiv werden wollen. "Wir warten jetzt die Erfahrungen ab", so Babis. Für die bestehende Glasfasertrasse wollen die Stadtwerke potentiellen Kunden Angebote machen. Wenn die Nachfrage vorhanden ist, sei ein weiterer Netzausbau nicht ausgeschlossen. Bevor aber ein Ausbau etwa im Gewerbegebiet am Alten Postweg erfolge, würde es eine Abfrage des Interesses bei den Unternehmen geben, so der Stadtwerkechef.

• Neues gibt es auch bei der Sanierung des Heidebads. "Die Feinplanung haben wir beendet", so Babis. Gute Nachrichten gibt es dabei für die Wassersportler: Es wurde eine durchgängige Beckentiefe im Schwimmerbereich von zwei Metern erreicht und in der Beckenbreite ist - im Gegensatz zu den ursprünglichen Planungen - noch ein Meter dazugekommen. Jetzt werden von den Stadtwerken die Leistungsverzeichnisse erstellt und anschließend geht es in die Ausschreibung.