Resolution des Elbmarscher Rates
Rettungsdienst-Versorgung sicherstellen!

Samtgemeinde-Bürgermeister Rolf Roth

ce. Elbmarsch. Der Landkreis Harburg soll die rettungsdienstliche Versorgung in der Elbmarsch langfristig sicherstellen und dazu den derzeit in Drage befindlichen Rettungsstützpunkt verlegen. Eine entsprechende Resolution hat jetzt der Elbmarscher Samtgemeinderat verabschiedet.
Seit einigen Jahren - so die Ratsmitglieder - würden die Bürger aus der östlichen Samtgemeinde Elbmarsch darunter leiden, dass der Rettungsdienst regelmäßig länger als 15 Minuten zum Einsatzort benötigt. Derzeit wird diskutiert, den Rettungsstützpunkt um 1,2 Kilometer von Drage nach Drennhausen in Richtung Osten zu verlegen (das WOCHENBLATT berichtete). Nicht weit genug, wie der Samtgemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung feststellte. Daher beschloss er einstimmig die Resolution an den Landkreis Harburg als Träger des Rettungsdienstes.
"Es ist schlimm, immer wieder von Betroffenen zu hören, dass es teilweilse 20 Minuten und länger dauert, bis der Rettungswagen eintrifft“, berichtet Samtgemeinde-Bürgermeister Rolf Roth von seinen Erfahrungen. "Da gibt es viel nachvollziehbare Angst, was passiert, wenn man selbst mal Hilfe brauchen sollte. Kommt der Rettungswagen oder ist gerade wieder Stau auf der Elbuferstraße?“
Die diskutierte Verschiebung um 1,2 Kilometer nach Drennhausen – da sind sich alle Ratsmitglieder einig – sei allenfalls geeignet, das eigentliche Problem etwas zu kaschieren, könne es aber nicht lösen. Daher fordert der Rat weiter, dass sich die Standortsuche an den Anschlussstellen der B404 orientiert, um neben dem Samtgemeindegebiet auch weiterhin Teile der Kreisstadt Winsen versorgen zu können.
• Der vollständige Resolutionstext ist unter www.samtgemeinde-elbmarsch.de zu finden.

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