Versicherung zum neuen Smartphone - sinnvoll oder nicht?

Die wohl häufigsten Schäden am Smartphone sind Display-Schäden, doch lohnt sich hierzu eine Hnadyversicherung?
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Die Anschaffung eines neuen Smartphones ist meist eher eine kostenintensive Angelegenheit. Und da die Geräte alle paar Jahre als veraltet gelten, Ersatzteile nicht mehr geliefert werden, Akkus schwach werden und die Betriebssysteme ohne aktuellen Support auskommen müssen, wird in der Regel spätestens nach vier Jahren ein neues Gerät fällig. Aufgrund der teuren Anschaffung, sollte bis dahin allerdings das alte Gerät durchhalten und möglichst unbeschadet bleiben. Über viele Gefahren der Beschädigung hinaus, sind Diebstahl oder eine andere Art des Verlusts weitere Schreckgespenster der Smartphone-Besitzer.

Aus diesem Grund gibt es Handyversicherungen, die damit werben, in allen genannten Fällen einzuspringen. Aber tun sie das wirklich und lohnt sich eine Versicherung überhaupt? Die meisten Versicherungen haben Ausschlussklauseln. Diebstahl beispielsweise ist nur dann garantiert abgedeckt, wurde das Handy von einem gut gesicherten Platz entwendet, wie der Jackeninnentasche oder einem verschlossenen Wagen. Ausschlussklauseln betreffen auch andere Schadensfälle. Die meisten Handyversicherungen sind dazu noch recht kostenintensiv und laufen über 24 Monate.

Die häufigsten Schäden sind oft ein Streitfall
Die wohl häufigsten Schäden am Smartphone sind Display-Schäden. Generell decken Versicherungen diese Schäden ab. Meist sind die Bedingungen aber nicht klar im Vertrag festgehalten, so dass sich ein Streitfall ergeben kann. Unter Umständen muss dann ein längerer Schriftverkehr klären, ob der akute Schadensfall auch tatsächlich von der Versicherung abgedeckt ist.

Wer den Versicherungsvertrag gründlich liest und aufmerksam nach diesen genauen Beschreibungen und Bedingungen sucht, kann sich viel Ärger ersparen. Ein weiterer häufiger Schadensfall entsteht durch Feuchtigkeit und das Eindringen von Flüssigkeiten. Auch diese Art von Schäden sind generell abgesichert. Hier ist eine Klausel im Vertrag zu beachten, denn in den meisten Verträgen sind Witterungseinflüsse ausgenommen, und zwar ausdrücklich. Das bedeutet, dass der Feuchtigkeitsschaden kein Versicherungsfall ist, wenn es sich um Regenwasser, Schnee, Eis, eine Pfütze oder ähnliche auch nur entfernt witterungsbedingte Schäden handelt. Auch hier lohnt es, den Vertrag genau zu lesen.
Normalerweise sichern die Handyversicherungen nicht nur Displayschäden und Feuchtigkeitseinflüsse ab, sondern auch Diebstahl. Auch hier sollte auf die genaue Formulierung geachtet werden und darauf, ob sich im Kleingedruckten Ausschlussklauseln finden. So kann Diebstahl aus Seitenfächern vom Rucksack, Außentaschen an Jacken und Mänteln und dergleichen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sein.
Die sogenannte Nachtklausel hat zur Folge, dass die Versicherung nur dann einspringt, wenn der Diebstahl zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr stattfindet.

Bedienungsfehler werden nur in manchen Tarifen abgesichert. Bedienungsfehler, die versichert sind, setzen voraus, dass die Anleitung gelesen und verstanden wurde.

Achten Sie auf die Selbstbeteiligung
Nicht jede Handyversicherung setzt eine Selbstbeteiligung voraus. Seriöse Versicherungen deckeln die Beteiligung, so es denn eine gibt, bei einem Betrag zwischen 20 bis 90 Euro. Wenig vorteilhaft ist es, wenn die Selbstbeteiligung einem prozentualen Eigenanteil entspricht, der am Neupreis des Geräts festgemacht wird. Die Versicherung ersetzt im Schadensfall in der Regel nicht den Neupreis des Geräts, sondern den Wert, den das Smartphone zu dem Zeitpunkt des Schadens oder des Verlusts noch hat. Und das ist meist erheblich weniger.

Gut zu wissen
Eine Handyversicherung muss nicht gleich beim Kauf des Geräts abgeschlossen werden. Die meisten Versicherungen können bis zu 30 Tage danach noch abgeschlossen werden. Der Versicherungstarif von ‚Friendsurance‘ kann sogar noch bis zu drei Monate nach dem Kauf des Geräts abgeschlossen werden und ist täglich kündbar. Allerdings zeigt auch diese Handyversicherung, dass die genauen Vertragsbedingungen etwas undurchsichtig sind, und es einige Ausschlussklauseln gibt, so dass sich die Versicherung bei einigen Schäden herausredet und nicht zahlt.

Fazit:
Bei teuren Handys lohnenswert Wer sich ein sehr teures Gerät zulegt, kann durchaus über eine Handyversicherung nachdenken. Insbesondere dann, wenn er beruflich auf das Smartphone angewiesen ist. Die kostenintensiven Geräte sind meist noch etwas stabiler im Wert und auch nach ein bis zwei Jahren noch von ähnlichem Wert. Auch Reparaturen sind in Fachgeschäften möglich und häufig ohne den Verlust vieler Daten schnell durchführbar. Die einzelnen Klauseln der Verträge sollten aber immer gründlich durchgelesen und verglichen werden, so dass wirklich eine sinnvolle, für die individuellen Bedürfnisse passende Versicherung gefunden wird. Bei eher kostengünstigen Handys oder Geräten, die voraussichtlich schnell aus der Mode kommen, lohnt eine Versicherung nicht.

Handyversicherung auf einen Blick:
- Diebstahl, Display- und Feuchtigkeitsschäden, Bedienungsfehler sollten abgesichert sein
- Der Wertverlust des Gerätes sollte über einige Zeit nicht zu stark sinken
- Die Versicherungsgebühr gut berechnen, lohnt sich nach zwei Jahren eher ein neues Gerät, ist eine Versicherung überflüssig
- Versicherungsklauseln gut checken und sich die Anbieter angucken
- Auch bekannte Anbieter wie die Telekom haben Handyversicherungen im Angebot

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Online Redaktion aus Buxtehude

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