Besonderes Wärmekonzept und viele Extras / Finanzieller Kraftakt
Neues Drochterser Hallenbad wird richtig schick

Das alte Drochterser Hallenbad wird abgerissen

ig. Drochtersen. Diskutiert wurde im Drochterser Gemeinderat zum Thema „Hallenbad“ viel. Jetzt ist es amtlich. Der Abriss und Neubau des in die Jahre gekommenen Hallenbades steht an. Geklärt wurde auf der vergangenen Sitzung des Verwaltungsausschusses (VA) in der Festhalle auch das Raumprogramm und das Wärmekonzept. Kosten des Neubaus: rund zehn Millionen Euro.

Die EU-weite Ausschreibung - mit dem Ziel, einen Totalunternehmer zu finden – könnte schon im Juni erfolgen. Für die Gemeinde ein finanzieller Kraftakt - zumal in Corana-Zeiten mit rückläufigen Steuereinnahmen zu rechnen ist.  Klar ist, dass die Gemeindekasse in den kommenden Jahren stark belastet wird. Aber der Rat ist sich einig: "Wir brauchen das Hallenbad für unsere Schulen, Vereinssport, Schwimmunterricht - und unsere Bürger."

Spaß auf zwei Rutschen

Das Becken des neuen Bades soll 25 mal 12,5 Meter – inklusive Teilhubboden für Nichtschwimmer - betragen. Auch gibt es ein 20 Quadratmeter großes Kinderbecken mit räumlicher Trennung durch eine Plexiglasumrandung. Vorgesehen ist in diesem Bereich auch ein WC mit Wickeltisch. Kinderbecken und auch Schwimmbecken sollen mit einer Rutsche ausgestattet sein. Hinzu kommt für das Schwimmbecken eine Wassergewöhnungstreppe. Für die Sportschwimmer wird es auf einer Seite Startblöcke für regionale Schwimmwettkämpfe geben.

Automat statt Gastronomie

Der Zugang zum Bad erfolgt über einen Windfang mit elektronischer Schiebetür. Vorgesehen ist ein Tresen mit Kasse. Im Eingangsbereich sehen die Planungen Sitzflächen – mit Blick in das Bad - für zehn Personen vor. Außerdem sind Stellflächen für zwei Automaten für Snacks und Getränke vorgesehen. Fest steht: Es wird keine Gastronomie mehr geben. Aber da zeichnet sich eine Lösung ab, über die allerdings noch Stillschweigen vereinbart wurde. Das Raumprogramm des Bades enthält vier Sammelkabinen mit jeweils zwei Einzelumkleiden. Die bestehenden Parkplätze bleiben erhalten, werden aber mit einer neuen Markierung versehen. Der Eingang wird barrierefrei gestaltet. Beheizt werden soll das Schwimmbad - inklusive Dreifachhalle - mit einem Blockheizkraftwerk. Die Anlage soll das Hallenbad direkt und die Dreifachhalle über ein Nahwärmenetz mit Wärme versorgen und Strom für die Einrichtungen des Sportzentrums erzeugen.

Dem Ausschuss wurde noch eine alternative Versorgungsmöglichkeit vorgelegt, die kurzfristig auf Wirtschaftlichkeit überprüft werden soll. „Wenn das Angebot unwirtschaftlich ist, wird das vorgestellte Wärmekonzept umgesetzt“, so Bürgermeister Mike Eckhoff.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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