SV Drochtersen/Assel
Keine "Dunkelkammer" mehr im Kehdinger Stadion
- Einer der neuen Flutlichtmasten
- Foto: ig
- hochgeladen von Dirk Ludewig
Als „Dunkelkammer“ in der Regionalliga wird das Kehdinger Stadion von vielen Fußball-Fans bezeichnet. Bei Abendspielen könne man das Spielgeschehen nur mit äußerster Konzentration wahrnehmen, weil das Licht nicht ausreiche, so ein D/A-Anhänger. Diese Misere dürfte jetzt der Vergangenheit angehören. D/A hat mächtig in eine neue Anlage – Gesamtkosten rund 850.000 Euro – investiert. Von der Gemeinde gibt es einen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro, mit der Option auf weitere 50.000 Euro im kommenden Jahr.
Die rund 37 Meter hohen Flutlichtmastensorgen sorgen für eine überragende „Ausstrahlung", wie ein Probelauf beim Spiel der zweiten D/A-Vertretung im Landesliga-Derby gegen Ahlerstedt/Ottendorf in der vergangenen Woche bestätigte. Das sei sehr beeindruckend gewesen, stellte denn auch Vereins-Chef Rigo Gooßen fest. Alle Möglichkeiten seien aber noch nicht ausprobiert worden. Die benennt D/A-Betreuer und LED-Wand-Bediener Jonas Rambow: „Die Lampen können dank App-Bedienung für besondere Lichteffekte bei Abendspielen sorgen, zum Beispiel wenn Tore fallen oder die Mannschaftsaufstellung verkündet wird.“ Das erste Mal zum Einsatz kam die neue Anlage am Freitag, 8. Mai, beim Spitzenspiel gegen den schon feststehenden Meister und Drittliga-Aufsteiger SV Meppen.
Weiter im Fokus der SV Drochtersen/Assel: Bau einer Rasenheizung und die Erstellung weiterer Tribünen, um die Kapazität des Stadions auf 5.001 Plätze zu erweitern. All das sind Forderungen des DFB für die Dritte Liga. Denn dort wollen die ambitionierten Südkehdinger unbedingt hin. Auch wenn es in dieser Saison nicht mehr klappt.
Redakteur:Dirk Ludewig aus Stade |
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