Reitverein Südkehdingen nimmt am Deutschen Voltigierpokal teil
- Die Südkehdinger Mannschaft mit Voltipferd Lissi beim Einlaufen
- Foto: RV Südkehdingen
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
Die L-Gruppe des Reitvereins (RV) Südkehdingen durfte am vergangenen Wochenende am Deutschen Voltigierpokal (DVP) der L-Gruppen teilnehmen, der bisher größte Erfolg im Voltigiersport für den Verein. Der DVP ist das wichtigste nationale Championat für Voltigiergruppen der Listungsklasse L. Da die Gruppen auf nationaler Ebene sonst selten direkt aufeinandertreffen, gilt er als die inoffizielle deutsche Meisterschaft für diese Leistungsklasse.
Ausgewählt werden die teilnehmenden Gruppen vom jeweiligen Landesverband. Nach den Sichtungen stand der RV Südkehdingen auf der Longlist. Da kurzfristig eine Mannschaft aus dem Landesverband Hannover ausfiel, erfuhr Südkehdingen zweieinhalb Wochen vor dem DVP von seiner möglichen Teilnahme.
Die Stiftung Deutscher Voltigiersport richtet das Turnier traditionell zusammen mit dem Verein der Vorjahressieger aus, in diesem Jahr der RV Winnenden. Weil deren eigene Anlage für ein Event dieser Größe zu klein ist, ist das renommierte Haupt- und Landgestüt Marbach auf der Schwäbischen Alb als Veranstaltungsort eingesprungen.
In Windeseile wurde hier in Kehdingen alles vorbereitet und die Unterkunft gebucht. Die Anreise mit dem Pferdeauto dauerte elf Stunden. Nach der Ankunft bezog Voltigierpferd Lissi das Stallzelt und wurde vor Ort versorgt. Am Donnerstag stießen die restlichen Voltigierer des Teams dazu. Am Nachmittag wurde die obligatorische Verfassungsprüfung erfolgreich absolviert.
Das Turnier erstreckt sich über drei Wettkampftage, 36 qualifizierte Teams aus ganz Deutschland reisen dafür an. Am Freitag starten die Pflichtdurchgänge, am Samstag folgt die Kür und am Sonntag das große Finale aus Pflicht und Kür für die besten zwölf Gruppen.
Der Wettkampf begann am Freitagmorgen mit dem Einlaufen zur Pflicht. Trotz eines stark besetzten Starterfeldes zeigte das Team eine überzeugende Leistung, mit der sich alle Beteiligten zufrieden zeigten. Am Samstagvormittag folgte die Kür, bei der die Mannschaft eine gute Leistung abrufen konnte. Für die Teilnahme am Finale reichten die Ergebnisse, wie erwartet, nicht.
Der Turniertag fand am Abend mit der Teilnahme am Länderabend und der anschließenden Siegerehrung seinen feierlichen Abschluss. Am Sonntag kehrten Pferd und teilnehmende Voltigierer erschöpft und stolz zurück in den Landkreis Stade.
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