Wichtige Themen angesprochen
Städte- und Gemeindebund tagte in Deinste

Michael Ospalski (3.v.re.) begrüßte rund 30 Vertreter der Städte und Gemeinden zur Mitgliederversammlung Foto: jab
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  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Deinste. Die Mitglieder des Kreisverbands Stade des Städte- und Gemeindebundes kamen jüngst im Deinster Gasthof zusammen. Angesprochen wurden im Grußwort unter anderem die Themen, die den Vertretern besonders unter den Nägeln brannten.

Rainer Schlichtmann, Vizepräsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, erwähnte vor allem den Punkt der Kita-Betreuung. Die derzeitige vierjährige Erzieherausbildung müsse in ein duales und vor allem kürzeres System überführt werden. Seiner Meinung nach ist ein Punkt erreicht, an dem auch die Gemeinden energischer vorgehen und sich deutlicher positionieren müssen. Denn die Schuld, dass zu wenig Kita-Plätze angeboten werden, liege nicht in den Gemeinden.

Auch das Gute-Kita-Gesetz fand seinen Weg in die Versammlung. Das zunächst über Bund und Land finanzierte Gesetz werde nach Ablauf eines gewissen Zeitraums durch die Gemeinden übernommen. Zwar soll es einen sogenannten Härtefallfonds geben, aber auch dieser sei begrenzt, so Schlichtmann.

Dass die politische Verantwortung in der ländlichen Region immer mehr Raum einnimmt - nicht zuletzt auch wegen der "Fridays for Future"-Bewegung - zeige die Arbeit an einem Klimaschutzgesetz für Niedersachsen, so Helmut Dammann-Tamke. Das Auseinanderdriften zwischen Stadt und Land müsse in diesem Zuge verhindert werden. Schließlich sei es auf dem Land schwieriger, beispielsweise vom Auto auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Die Lebensbedingungen müssen laut Damman-Tamke gleichwertig sein.

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