Ortsbrandmeister Marc Borchers zieht positives Jahresfazit
Erste Erfolge der Helfer-vor-Ort-Gruppe

Ziehen ein positives Jahresfazit: Ortsbrandmeister-V Peter Riecken (li.) und OrtsBm Marc Borchers
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  • Foto: Feuerwehr Marxen
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sv/nw. Marxen. Auch wenn bei der Feuerwehr Marxen aufgrund der Corona-Pandemie ab März 2020 sämtlicher Übungsdienst eingestellt werden musste und die Kommandositzungen als Onlinesitzungen abgehalten wurden, zieht Ortsbrandmeister Marc Borchers ein positives Jahresfazit: Im Jahr 2020 konnte der Mitgliedsstand, auch dank einiger Übertritte aus der eigenen Jugendfeuerwehr, um fünf Mitglieder auf 57 Aktive gesteigert werden. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich aktuell 25 Mädchen und Jungen. Die Kinderfeuerwehr freut sich über stolze 18 Mitglieder. Durch viel Ideenreichtum und Engagement konnten die Betreuer der Kinder- und der Jugendfeuerwehr diverse Onlineübungen anbieten.
Ein weiteres Jahreshighlight ist die Gründung der Helfer-vor-Ort-Gruppe (HvO). Diese Gruppe wird bei jedem Notarzteinsatz im Ort mit alarmiert und kann durch die deutlich schnellere Eintreffzeit wichtige Ersthelfermaßnahmen einleiten. Die Gruppe wird komplett aus Spendengeldern des Fördervereins finanziert. Die rund 20-köpfige Gruppe wurde im Sommer in diversen Ausbildungsdiensten umfassend auf den Dienst vorbereitet. Vier Mitglieder konnten zudem an einem Betriebssanitäter-Lehrgang teilnehmen.
In den ersten fünf Monaten nach der Indienststellung im Oktober 2020 wurde die Wehr bereits sieben Mal zu diversen Einätzen gerufen. Einsatztechnisch war das Jahr 2020 ein durchschnittliches Jahr: Die Wehr wurde zu insgesamt 20 Einsätzen gerufen. Diese schlüsselten sich in sieben Brandeinsätze, zehn technische Hilfeleistungen sowie drei HvO-Einsätze auf. Besonders in Erinnerung bleiben die beiden Feuer mit Menschenleben in Gefahr: Bei einem Küchenbrand im April konnte ein Bewohner nahezu unverletzt aus der Brandwohnung befreit werden.
Für eine 75-jährige Bewohnerin kam bei einem Großbrand in einem Marxener Mehrfamilienhaus im Dezember jede Hilfe zu spät. Dieser Großbrand zählt zu den größten Feuerwehreinsätzen der vergangenen Jahre. Insgesamt waren rund 110 Einsatzkräfte aus zehn Freiwilligen Feuerwehren an dem Einsatz beteiligt.

Autor:

Svenja Adamski aus Buchholz

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