Eine IGS für Jesteburg und Hanstedt
"Alle Schüler gleichwertig berücksichtigen"

Anke Drewes (Hanstedt)
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Schulleitungen kommentieren IGS-Vorschlag für Hanstedt und Jesteburg. 

mum. Hanstedt/Jesteburg. Schließen sich die beiden Oberschulen in Hanstedt und Jesteburg zu einer gemeinsamen Integrierten Gesamtschule (IGS) zusammen? Die Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus (Hanstedt) und Hans-Heinrich Höper (Jesteburg) unterstützen diese Idee (das WOCHENBLATT berichtete). Die beiden Verwaltungschefs beziehen sich auf ein aktuelles Gutachten, wonach das Interesse der Eltern und Schüler an Oberschulen im Gegensatz zu Gesamtschulen und Gymnasien gering ist. "Wir sind davon überzeugt, dass dies die beiden Schulen nicht nur sichern wird, sondern auch das ist, was sich die Eltern wünschen", sagen die beiden Verwaltungschefs unisono. Doch wie denken die jeweiligen Schulleitungen über einen möglichen Zusammenschluss?
Anke Drewes, Schulleiterin in Hanstedt: "Ich möchte den Entscheidungen der Politik und der Landesschulbehörde nicht vorgreifen. Alle erstellten Vorschläge zur Entwicklung des Schulstandorts Hanstedt werden gemeinsam mit dem Kollegium diskutiert und konzeptionell überdacht. Zeitgleich treten wir mit den unterschiedlichen Akteuren, wie Landkreis, Landesschulbehörde und unserem Samtgemeinde-Bürgermeister, in den Dialog. Als Schulleiterin ist es mir besonders wichtig, dass alle Schülergruppen in einer Schulgemeinschaft gleichwertig berücksichtigt werden können. Der pädagogische Grundsatz 'Keine Bildung ohne Bindung' ist für mich dabei eine elementare Voraussetzung. Generell sehe ich in Veränderungsprozessen immer eine Möglichkeit des Wachstums. Gemeinsam werden alle Beteiligten einen Weg für eine lebensnahe und zukunftsorientierente Schule gestalten."
Iris Strunk, Oberschuldirektorin in Jesteburg: "Wir befürworten, dass im ländlichen Raum alle Abschlüsse für Schüler ermöglicht werden. Der Kreisschulausschuss hat eine Studie in Auftrag gegeben. Demnach werden Veränderungen in der Schullandschaft empfohlen. Über die Umsetzung der Umwandlungen von Oberschulen in Integrierte Gesamtschulen entscheidet die Politik. Als Schulleitungsteam geben wir transparent die Ergebnisse der Studie und Empfehlungen an unsere Schulgemeinschaft weiter. Für die Schülerschaft ergibt sich die Möglichkeit, im ländlichen Raum alle Schulabschlüsse erreichen zu können. Dies werten wir als positive Entwicklung."

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Wird aus zwei Oberschulen eine IGS?

Anke Drewes (Hanstedt)
Iris Strunk (Jesteburg)
Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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