Nach erfolgreicher Herbstsammlung
DRK Egestorf spendet 500 Euro für Palliativstation des Krankenhauses Winsen

Bei der Spendenübergabe (v. li.): Angelika Meyer (Schatzmeisterin DRK Egestorf), Monika Grote (Freundeskreis der Palliativstation), Astrid Sitarz (Schriftführerin DRK Egestorf), Oberarzt Volker Heidrich und Pfleger Gerhard Lüders (Palliativstation) | Foto: Frank Schüler
  • Bei der Spendenübergabe (v. li.): Angelika Meyer (Schatzmeisterin DRK Egestorf), Monika Grote (Freundeskreis der Palliativstation), Astrid Sitarz (Schriftführerin DRK Egestorf), Oberarzt Volker Heidrich und Pfleger Gerhard Lüders (Palliativstation)
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Einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreichte kürzlich der DRK-Ortsverein Egestorf an die Palliativstation im Krankenhaus Winsen. Nach einer erfolgreichen DRK-Herbstsammlung in der Gemeinde Egestorf konnte aus den Gesamterlösen unter anderem diese Spende möglich gemacht werden.

„Wir freuen uns sehr über diese Spende und bedanken uns ganz herzlich beim DRK-Ortsverein Egestorf. Das gespendete Geld werden wir für die Renovierung der Zimmer mit einem neuen Farbanstrich nutzen“, kündigte Oberarzt Dr. med. Volker Heidrich bei der Übergabe des Spenden­schecks an. Anwesend waren auch Astrid Sitarz und Angelika Meyer vom DRK-Vorstand, Monika Grote vom Freundeskreis der Palliativstation und Gerhard Lüders, der als Pfleger auf der Station arbeitet. 

Die Palliativstation mit ihren fünf Einzelzimmern besteht seit 2001 und hat sich als fester Bestandteil des therapeutischen Angebotes des Krankenhauses Winsen etabliert. Patienten mit einer weit fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankung mit eingeschränkter Lebenserwartung werden dort von einem multiprofessionellen Behandlungsteam behandelt. „Unser Ziel ist es, durch gezielte medikamentöse, aber auch nicht medikamentöse medizinische und pflegerische Therapieansätze Schmerzen und andere Beschwerden zu lindern. Dabei stehen bei allen Maßnahmen die Bedürfnisse und Wünsche der Patienten mit ihrem sozialen Umfeld im Mittelpunkt, um gemeinsam eine Lösung zu finden“, erklärte Volker Heidrich. "Wenn möglich, wollen wir auch eine Entlassung in die Häuslichkeit vorbereiten, durch Einbindung von Angehörigen, Pflegediensten bzw. ambulanten Palliativteams. Falls dies nicht mehr möglich oder gewünscht ist, können von uns auch die Weiterbetreuung in einem Hospiz oder einer Pflegeeinrichtung eingeleitet werden."

Auch für eine würdevolle Begleitung von Sterbenden durch Zuhören und Gespräche sowohl mit Betroffenen als auch mit Angehörigen stehen auf der Station Ärzte mit der Zusatzweiterbildung Palliativmedizin und qualifizierte Fachkräfte mit Zusatzausbildung in Palliativpflege bereit. Unterstützt werden sie von speziell qualifizierten Ergo- und Physiotherapeuten, Musiktherapeuten, einem Krankenhausseelsorger (konfessionsunabhängig), dem Sozialdienst und Ehrenamtlichen des ambulanten Hospizdienstes.

Mehr Informationen gibt es unter https://www.krankenhaus-winsen.de/medizinisches-angebot/fachabteilungen/palliativstation.

Redakteur:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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