Pfingstmarkt in Hanstedt
"Es geht auf jeden Fall weiter!"

Natalie Banasch, ihr Mann Jörg und Sohn Jonas verbringen ihren Urlaub in der Nordheide. Der Pfingstmarkt hat ihnen sehr gefallen
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  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

mum. Hanstedt. "Das war eine gute Entscheidung des Hanstedter Faslamsclub, den Pfingstmarkt auf den Geidenhof zu verlegen", so Johanna Weseloh aus Asendorf. Gemeinsam mit ihren beiden Söhnen Johannes und Valentin bummelte sie am Sonntag durch die kleine Budenstadt. "Das ist hier deutlich schöner." Lob gab es auch von Katja Thiessen. "Das ist der perfekte Platz. Mir gefällt es sehr gut", sagte Thiessen, die es beurteilen kann. Schon ihre Eltern betrieben auf dem Pfingstmarkt einen Bäckereiwagen. "Seit 40 Jahren sind wir dabei." Jörg Banasch dürfte mit seiner Familie die weiteste Anreise zum Pfingstmarkt gehabt habe. Die Familie stammt aus Frankfurt und verbringt ihren Urlaub in Winsen. "Im WOCHENBLATT lasen wir von der Veranstaltung und dachten uns, dass wir einfach mal herfahren", so Banasch. "Und wir wurden nicht enttäuscht."
Über alle diese Komplimente freut sich vor allem Rolf Dittmer. Er ist eines der Gründungsmitglieder des Faslamsclubs Hanstedt und gehört zum neuen Organisationsteam des Pfingstmarktes. Wie berichtet, stand das beliebte Event kurz vor dem Aus. "Während zuletzt vielleicht insgesamt 1.000 Gäste zum Pfingstmarkt kamen, waren es vor ein paar Jahren gut 1.000 pro Tag", so Dittmer. Die Kosten seien im Vergleich zu früher jedoch extrem gestiegen. "Mit unserem neuen Konzept wollen wir einen Spagat versuchen", so der Mit-Organisator. "Wir möchten die Kosten reduzieren und dabei nicht an Attraktivität verlieren." Das Lob der Besucher bestätigte Dittmer. "Wir werden uns zeitnah zusammensetzen und besprechen, wie es nun weitergeht", so Dittmer, Doch aufgrund der Reaktionen werde man auf jeden Fall auch im kommenden Jahr einen Pfingstmarkt organisieren. Eine Idee, den Markt noch besser zu machen, hat er bereits, "Es wäre toll, wenn der Flohmarkt auch mitten im Ort rund um den Geidenhof stattfinden könnte", so Dittmer. Dieses Mal wurde noch auf dem Festplatz an der Winsener Straße gepfeilscht. Dittmer war wichtig, vielen Beteiligten zu danken. "Uns unterstützen viele Personen - unter anderem die Gemeinde, die Mitarbeiter des Bauhofs und die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr."
• Eine tolle Aktion hatte sich die Ortsgruppe Hanstedt-Salzhausen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) einfallen lassen. Die Mitglieder verteilten Samstag und Sonntag kleine Überraschungstüten an die Besucher, die mit dem Fahrrad gekommen waren. Darin enthalten waren unter anderem Flyer zu der ADFC-Aktion "Mehr Platz fürs Rad" und die große Fahrradsternfahrt am 16. Juni. Außerdem gab es eine "Vitaminbombe" in Form eines Bio-Apfels. "Das kleine Geschenk haben alle Radfahrer gern angenommen", so Karin Sager, Vorsitzende des ADFC Kreisverbands Harburg.

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