Ein Festival für Musik, Kunst - und die Umwelt: "Calluna" in Hanstedt / 23. bis 24. August
Nachhaltig feiern

Sie beweisen, das Festivals und Nachhaltigkeit sich 
nicht ausschließen: das Festival-Organisationsteam Fotos: Calluna Festival
3Bilder
  • Sie beweisen, das Festivals und Nachhaltigkeit sich
    nicht ausschließen: das Festival-Organisationsteam Fotos: Calluna Festival
  • hochgeladen von Anke Settekorn

as. Hanstedt-Ollsen. Hauke Witte besucht gern Festivals. Kein ungetrübtes Vergnügen für den Naturfreund aus Hanstedt, denn nachhaltig sind die wenigsten Großveranstaltungen. Das muss doch anders gehen, dachten sich Witte und seine Freunde: die Idee des "Calluna-Festivals" war geboren.
Nach einem erfolgreichen Probedurchlauf im vergangenen Jahr mit rund 300 Gästen wird das Calluna-Festival dieses Jahr am 23. und 24. August in Hanstedt-Ollsen (Am Bruchfelde 5) erstmals mit rund 1.000 Besuchern stattfinden. Das Festival ist breit gefächert: Fans klassischer Musik kommen an den drei Bühnen ebenso auf ihre Kosten wie Freunde gepflegter Rock- und Popmusik. Auch elektronische und experimentelle Klänge werden zu hören sein. Theater und Performance-Kunst sind ebenfalls Bestandteil des Programms.
Die Organisatoren Hauke Witte, sein Bruder Nils, Adrian van Bronswijk, Mirco Jankowiak, Joey Blümel, Caroline von Estorff, Karoline Hammer, Samuel Minio und Peter Lührs arbeiten daran, ihr Festival so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten.
"Unser Strom stammt aus regenerativen Quellen, auf dem Festival-Gelände und dem Campingplatz werden Kompost-Toiletten aufgestellt. Wir vermeiden die Verwendung von Plastik, benutzen zum Beispiel Palmblätter als Teller. Und die ökologischen Speisen und Getränke stammen aus der Region", erklärt Hauke Witte. Das "Calluna"-Team geht jedoch noch einen Schritt weiter: Gemeinsam mit den Festivalbesuchern wollen sie Umweltprojekte vor Ort umsetzen und so mit ihrem Festival einen positiven ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Sie pflanzen Bäume, bauen Nistkästen, richten Biotope ein oder bieten naturkundliche Führungen an. "Statt in einem Festival-Workshop Hocker zu fertigen, die man nicht benutzt, bauen wir mit unseren Besuchern lieber Fledermauskästen", sagt der 30-Jährige.
Träger des Festivals ist der gemeinnützige Verein "Institut für nachhaltige Entwicklung Lüneburger Heide", der vom "Calluna"-Team gegründet wurde und mit verschiedenen Projekten für den Umwelt- und Klimaschutz vor Ort einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft leistet.
• Tagestickets gibt es für 15 Euro und Zweitagestickets für 25 Euro unter www.startnext.com/calluna-2019. Darüber hinaus sind dort auch Spenden möglich. Sämtliche Einnahmen des Festivals gehen an den Verein. Mehr Infos unter www.calluna-festival.de.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.