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Der kleine aber feine Schrott- und Metallplatz
Metallankauf24 ist Vorreiter im Online-Metallhandel

Das Team von Metallankauf24 steht für einen fairen und transparenten Handel: Andre Owsianski (Mitte) mit seinem Sohn Alexander (v.li.) seiner Frau Marion, Thomas Ruthe und Torben Klawonn
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  • Das Team von Metallankauf24 steht für einen fairen und transparenten Handel: Andre Owsianski (Mitte) mit seinem Sohn Alexander (v.li.) seiner Frau Marion, Thomas Ruthe und Torben Klawonn
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sv. Marxen. Wer bei Andre Owsianski auf den Hof in Marxen, Hinter der Bahn 23, fährt, dem fällt sofort auf, wie aufgeräumt und sauber der kleine aber feine Schrott- und Metallplatz doch ist. Die beschrifteten Schrott-Container sind ordentlich aufgereiht, das Pflaster wurde gerade neu gelegt und vom Schrott selbst ist auf den ersten Blick noch nichts zu sehen. Nur zwei große Flamingos aus Bronze ruhen sich am Rand auf ein paar Europalletten aus. "Die standen bei einem Privatkunden im Garten", erzählt Geschäftsführer Andre Owsianski. Er hofft, die Flamingos an einen Tierpark abgeben zu können, denn zum Zerlegen findet er sie zu schade.

"Eingestiegen bin ich 1985 in den Metallhandel mit einem kleinen Lkw und 360 Euro in der Tasche", erzählt Andre Owsianski. Vor zehn Jahren eröffnete er dann den Schrott- und Metallplatz in Marxen, brachte den Metallhandel als einer der ersten in Deutschland mit seinem Online-Shop "Metallankauf 24" ins digitale Zeitalter und kauft heute Schrott von Kunden aus ganz Deutschland. Seitdem ist der Online-Versand bei Metallankauf24 exponentiell gestiegen.
Das Besondere an Owsianskis Geschäftsmodell: Die Preise aller Metalle von Kupfer über Aluminium bis hin zu Zinn sind auf der Website offen einsehbar und richten sich tagesaktuell nach den Preisen der Londoner Metallbörse - sowohl für den Ankauf vor Ort als auch für den Online-Handel. Für den Versand können sich Kunden eigene DHL-Paketmarken ausdrucken. Eine Mindestmenge gibt es beim Online-Versand übrigens nicht. Nur die Anlieferung besonders großer Mengen von mehreren Tonnen sollte angemeldet werden.
"Bei mir wissen die Kunden genau, woran sie sind", sagt Andre Owsianski. "Wenn wir uns die Ware angesehen und abgeladen haben, wird alles auf unseren geeichten Waagen gewogen - auch das ist für den Kunden vor Ort transparent und einsehbar. Dabei kaufen wir speziell die Sorten an, die der Kunde hat. Ganz gleich ob das ein Kabel mit 38 oder 80 Prozent Kupfer-Anteil ist."

Andre Owsianski verleiht diverse Größen von Container kostenlos an seine Gewerbekunden
  • Andre Owsianski verleiht diverse Größen von Container kostenlos an seine Gewerbekunden
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Auf dem 3.000 Quadratmeter großen Grundstück in Marxen wird das Metall nach dem Kauf sortiert, aufbereitet und dann im Weiterverkauf deutschlandweit dem Wirtschaftskreislauf wieder zugeführt.

Auf dieses Team ist Verlass

Neben kuriosen Ankäufen wie den Flamingos hat Owsianskis Team auch schon umfangreichere Aufträge wie die Zerlegung und den Abtransport von Gärtanks aus einer Brauerei sowie großer Röstmaschinen aus einer Rösterei abgewickelt.

Das Team von Metallankauf24 steht für einen fairen und transparenten Handel: Andre Owsianski (Mitte) mit seinem Sohn Alexander (v.li.) seiner Frau Marion, Thomas Ruthe und Torben Klawonn
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"Das Vertrauen und Zusammenspiel im Team ist gerade bei solchen Projekten am wichtigsten", sagt Andre Owsianski. "Ich kann mich hier auf jeden verlassen. Und das kann der Kunde auch."
Auf dem Hof kümmert sich seine Frau Marion Owsianski um die Ausbildung, und das mit großem Erfolg: Mitarbeiter Thomas Ruthe zum Beispiel bestand seine Gesellenprüfung mit Bestnoten und arbeitet inzwischen seit sechs Jahren auf Owsianskis Schrott- und Metallplatz. "Ab nächstem Jahr bilden wir wieder zum Groß- und Außenhandelskaufmann aus", sagt Alexander Owsianski. "Gute Lkw-Fahrer dürfen sich aber sowieso immer bei mir melden."

Marion Owsianski mit Thomas Ruthe, der seine Ausbildung damals mit Bestnoten bestand
  • Marion Owsianski mit Thomas Ruthe, der seine Ausbildung damals mit Bestnoten bestand
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Auch für die Nachfolge ist gesorgt: Sohn Alexander Owsianski arbeitet bereits seit 2011 mit seinem Vater zusammen und wird eines Tages in seine Fußstapfen treten. Für den Fortbestand des Metallplatzes hat Andre Owsianski dieses Jahr rund 200.000 Euro in den Hof investiert: "Wir haben die Einfahrt neu gepflastert, einen großen Bagger angeschafft, sanieren aktuell den Mitarbeiterraum und haben eine Fußbodenheizung verlegt", erzählt der Schrotthändler.
Was noch neu ist: Speziell für die Handwerker unter seinen Kunden hat Owsianski seit Anfang November freitags die Öffnungszeiten auf 17 Uhr verlängert. "So können sie freitagnachmittags in Ruhe anliefern und dann das Wochenende genießen, anstatt am Samstag nochmal vorbeikommen zu müssen." In dringenden Fällen steht Owsianski seinen Kunden nach Terminabsprache aber auch außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung.

Andre Owsianski (re.) mit seinem Sohn Alexander an der Einfahrt
  • Andre Owsianski (re.) mit seinem Sohn Alexander an der Einfahrt
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Bei der Anfahrt über die Marxener Hauptstraße ist übrigens zu beachten, dass der Schrott- und Metallplatz nicht direkt vorne an der Kreuzung liegt, sondern noch ca. 160 Meter weiter die Straße hinab und auf der linken Seite.
Alle Informationen zum Online-Versand und zur Metallanlieferung auf www.metallankauf24.de.

Autor:

Svenja Adamski aus Buchholz

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