Harsefelder Tafel bereitet sich auf den Winter vor / Helfer bauen Zelt für die Ausgabe auf
Neues Winterquartier

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Harsefelder Tafel vor ihrem neuen Lebensmittelausgabe-Zelt
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sc. Harsefeld. Endlich ist die Lebensmittelausgabe wind- und wetterfest: Die Stader Tafel in Harsefeld bereitet sich auf die kalte Jahreszeit vor und hat mit vielen ehrenamtlichen Helfern ein großes Zelt auf dem Parkplatz vor dem Harsefelder Gemeindezentrum am Bockelfeld aufgebaut.

Irgendetwas muss für den Winter passieren, das dachte sich Christoph Podloucky, Teil des Leitungsteams der Harsefelder Tafel. Aufgrund der Corona-Pandemie und um das Einhalten der Hygienemaßnahmen sicherzustellen, fand die Lebensmittelausgabe der Tafel nicht mehr wie früher im Gemeindezentrum statt, sondern draußen - bei jedem Wetter. Damit die Kunden der Tafel sich nicht auch noch in der kalten Jahreszeit durchregnen lassen müssen, stellte Podloucky bereits im August einen Förderantrag bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn für den Erwerb eines Zeltes.

Vergangenes Wochenende stellten viele fleißige Helfer der Tafel gemeinsam das 72 Quadratmeter große Lagerzelt für die Lebensmittelausgabe auf. Über den Winter können nun montags und donnerstags zwischen 14 und 15 Uhr Kunden ihre Lebensmittelkisten unter der grünen Zeltplane abholen und geschützt vor Wind und Wetter in ihre Taschen und Rucksäcke umpacken. "Wir freuen uns, dass die Ausgabe nicht mehr unter dem freien Himmel stattfinden muss", sagt Podloucky.

Besonders wichtig für die Tafel sei die Sturmsicherung des Zeltes, so Podloucky weiter. Daher befestigten die Helfer das große Lagerzelt mit Betonankern am Boden und sicherten die Konstruktion mit zusätzlichen Spanngurten über dem Dach. Neben der Windfestigkeit zeichnet sich die Plane des Zeltes dadurch aus, dass sie nicht entflammbar ist. Eingebaute Oberlichter in der Plane lassen das Tageslicht durchscheinen. Zwei große Türen an den Seiten sorgen für eine gute Durchlüftung. Dadurch ist zudem eine Einbahnstraßenregelung bei der Lebensmittelausgabe möglich. Der Innenraum bietet genügend Platz, um Tische mit ausreichendem Abstand aufzustellen. Neue Schilder weisen auf die Abstandsregeln hin. Desinfektionsmittel stehen für die Kunden bereit.

Insgesamt kostete das Zelt circa 4.100 Euro. Eine Summe von circa 4.250 Euro förderte das Ministerium, berichtet Podloucky. Für die übrig gebliebene Geldsumme besorgte die Tafel weitere Materialien für den Aufbau des Zeltes. Das Bauunternehmen Viebrockhaus sowie der Bauhof des Fleckens Harsefeld sorgten für den Transport des Zeltes zum Gemeindezentrum am Bockelfeld.

Ab Donnerstag, 3. Dezember, sammeln die Ehrenamtlichen der Tafel wieder den "Tafeltaler" ein. Das heißt, eine kleine Kiste für ein bis zwei Personen gibt es für einen Euro, eine große Kiste für drei bis sieben Personen für zwei Euro. Und eine weitere Neuerung soll hinzukommen: Um den Kunden unnötig lange Wartezeiten in der Kälte zu ersparen, soll eine Staffelung organisiert werden, so Podloucky. Demnach sollen immer nur kleine Gruppen zu einer bestimmten Zeit zur Ausgabe kommen.

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