Smalltalk und Informationen: Neujahrsbegegnung im Harsefelder Rathaus

Kira und Silas informierten sich mit ihrer Mutter Sandra Bialojahn (re.) bei Lina Kühle und Niklas Krüger über die Arbeit der Pfadfinder
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  • hochgeladen von Jörg Dammann

jd. Harsefeld. Ein paar Prösterchen aufs neue Jahr, jede Menge Smalltalk und viele Informationen über geplante oder bereits umgesetzte Vorhaben der Gemeinde: Die Neujahrsbegegnung des Flecken Harsefeld am vergangenen Samstag bot eine gelungene Mischung aus offiziellem Empfang und lockerer Gesprächsrunde. So bunt wie die Veranstaltung war auch das Publikum: Neben etlichen Harsefelder Lokalgrößen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft fanden auch mehrere (angehende) Neubürger den Weg in den Ratssaal. Einige erkundigten sich nach Bauplätzen, die in Harsefeld schon wieder knapp werden, andere kamen mit Fragen, die sie direkt bei den anwesenden Rathausmitarbeitern loswerden konnten.

Auf reges Interesse stießen die Info-Ecken: Mit Skizzen, Bauplänen, Videoclips präsentierten sich Vereine und Einrichtungen der Gemeinde. Unter anderem stellten die Pfadfinder ihre neuen Heimräume im Schulzentrum vor, das Familien-Informationszentrum gab einen Überblick über seine Arbeit und die Feuerwehr zeigte technische Details zur Drehleiter, die die Samtgemeinde anschaffen will.
Keine Neujahrsbegegnung in Harsefeld ohne die Ansprachen der Bürgermeister: Für den Flecken umriss Michael Ospalski (SPD) die wichtigsten Projekte, die im neuen Jahr anstehen. Dazu zählen die Fortsetzung der Dorferneuerung im Ortsteil Hollenbeck, die Sanierung der Mittelfelder Straße mit Geldern der auslaufenden Städtebauförderung und die Neuansiedlung von Betrieben im Gewerbegebiet Weißenfelde.

Im Kita-Bereich habe die Gemeinde etwas Besonderes vor, so Ospalski: Direkt neben dem DRK-Altenpflegeheim werde ein Kindergarten entstehen. Nach dem Konzept "Alt und Jung gemeinsam" sollen sich dort Senioren und Kinder zu Aktionen zusammenfinden. Dieses Vorhaben ist auch in anderer Hinsicht besonders pfiffig: Sollte der Bedarf an Kita-Plätzen in den kommenden Jahren zurückgehen, kann das Gebäude problemlos in die bestehende Seniorenanlage integriert werden.

Auch bei der Samtgemeinde steht einiges an: Als Schwerpunkt für 2014 bezeichnete Samtgemeinde-Bürgermeister Rainer Schlichtmann die geplante Schaffung eines Wärmenetzes, das öffentliche Einrichtungen wie Eissporthalle, Rathaus und Rosenborn-Grundschule versorgen soll. Für die Maßnahme seien bereits 1,8 Millionen Euro im Haushalt eingestellt. Allerdings müsse noch geklärt werden, ob sich das Vorhaben tatsächlich rechne. Eine "große Herausforderung" ist laut Schlichtmann der demografische Wandel: Besonders den Senioren im besten Alter, den "jungen Alten", müsse Harsefeld etwas bieten, damit diese nicht in die Stadt abwanderten.

Redakteur:

Jörg Dammann aus Stade

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