Damit das Wasser besser fließt
Trinkwasserverband stellt Plan für Baumaßnahmen in der Samtgemeinde Harsefeld vor

Damit das Wasser künftig wieder zuverlässig fließt, sind allerhand Investitionen nötig
  • Damit das Wasser künftig wieder zuverlässig fließt, sind allerhand Investitionen nötig
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jab. Harsefeld. Es müssen endlich Lösungen für eine bessere Wasserversorgung her: Das fordern die Bürger der Samtgemeinde Harsefeld sowie Rathauschef Rainer Schlichtmann. Denn die Probleme mit dem absackenden Wasserdruck bestehen nun schon das dritte Jahr in Folge. Zusätzlichen Druck machten die Bürger mit einer Unterschriftensammlung. Die Liste überreichten sie vergangene Woche Fred Carl, dem Geschäftsführer des Trinkwasserverbands (TWV). Dieser stellte jetzt einen ausführlichen Maßnahmenkatalog vor, der die Planung des TWV für die nächsten zehn Jahre im Zuständigkeitsbereich beinhaltet und unter anderem zu einer stabileren Versorgung mit Trinkwasser in der Samtgemeinde Harsefeld führen soll.

Leitungen austauschen
Zahlreiche alte und teils zugewachsene Leitungen aus den 1950er und 1960er Jahren werden in den kommenden Jahren durch moderne ausgetauscht. So könne man die Versorgung kontinuierlich verbessern. , In der Harsefelder Herrenstraße sei das schon geschehen. Um die Verbrauchsspitzen abzufedern, soll ein Wassertank mit einer Kapazität von bis zu 1.500 Kubikmetern eingerichtet werden. Die Planung sowie der Bau sollen noch in diesem Jahr erfolgen.

Den Druck erhöhen

Im kommenden Jahr soll der Ausbau bzw. der Ringschluss der Wasserleitung entlang der Harsefelder Ortsumgehung bis zur Griemshorster Straße erfolgen. Die Leitung führt bisher nur von der Buxtehuder Straße in ein Wohngebiet. Eine neue Druckerhöhungsstation wird in der Griemshorster Straße gebaut.

Versorgung ausbauen

Ab 2021 bis 2024 ist die Erweiterung des Wasserwerks in Dollern geplant. In vier Bauabschnitten wird im gleichen Zeitraum die Leitung von Harsefeld über Hollenbeck und Ahlerstedt nach Klethen, Ahrenswohlde und Ahrensmoor verlegt.

Wasserwerk bauen

Langfristig ist ein neues Wasserwerk in Aspe angedacht. Damit soll die Förderung und Verteilung des Trinkwassers aus einem Brunnen verbessert werden. Die Vorplanung wird ab kommendem Jahr in Angriff genommen. Vom Antrag bis zum Bau können allerdings bis zu 20 Jahre ins Land gehen. Vor 2030 rechnet der TWV nicht mit einer Fertigstellung.

Verbauch steigt weiter
Mit der Planung lieferte Carl auch Zahlen zum Wasserverbrauch. "Seit 2018 ist die Menge unglaublich angestiegen. Damit haben wir zu kämpfen", gibt er an. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Wassermenge im Mai bereits um 100.000 Kubikmeter gewachsen. Vor allem in der ersten Jahreshälfte seien die Mengen am höchsten. Ganz klar werde anhand der Daten auch, dass es die Druckprobleme vor allem in Zeiten längerer Trockenheit gebe. Bei ausreichend Niederschlag gebe es keine Probleme. Die Daten stammen unter anderem von sogenannten Druckloggern, die den Druck messen. Dauerhaft ist einer z.B. in der Griemshorster Straße installiert.

• Für die Bürger der Samtgemeinde Harsefeld wird es noch eine Informationsveranstaltung zum Thema Wasserversorgung geben. Hier wird Fred Carl die Maßnahmen detailliert vorstellen.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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