"SuedLink": Ahlerstedts Bürgermeister Uwe Arndt setzt sich für Erdverkabelung ein

Der Trassenkorridor (lila) in der Gemeinde Ahlerstedt
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jd. Ahlerstedt. Klare Kante zeigt Ahlerstedts Bürgermeister Uwe Arndt (FWG) beim Thema "SuedLink": "Ich habe keinerlei Verständnis, wenn bei uns in der Region jetzt eine Diskussion über das geplante Erdkabel vom Zaun gebrochen wird." Er habe sich im Interesse der betroffenen Anwohner für die Kabeltrasse im Erdboden als bessere Alternative zur Überlandleitung mit ihren gigantischen Strommasten eingesetzt, so Arndt. Jetzt werde er auch dafür eintreten, dass die Gemeinde eine positive Stellungnahme zur Erdverkabelung abgibt: "Die SuedLink-Trasse ist ein wichtiger Baustein der Energiewende und darf jetzt nicht unnötig blockiert werden."

Anlass für Arndts Statement ist ein Antrag der CDU-Fraktion, die das Thema auf die Tagesordnung der Bauausschuss-Sitzung am morgigen Donnerstag gehievt hat. Zwar steht noch nicht fest, ob die Trassenvariante, die durch die Gemeinde Ahlerstedt führt, tatsächlich bei den endgültigen Planungen zum Zuge kommt, doch die CDU sieht in dieser Sache Informationsbedarf.

Käme die unterirdische Leitung, wäre das "wahrscheinlich die größte Baustelle, die jemals in der Gemeinde Ahlerstedt" errichtet worden ist, heißt es im Antrag der Christdemokraten. Sie wollen erfahren, welche "Auswirkungen auf die Bürger, die Natur und die Landwirtschaft" es geben könnte. Die Auswirkungen seien auf jeden Fall wesentlich geringer als bei Strommasten, meint Arndt dazu. Ahlerstedt habe zwei Windparks und schon jetzt würden mehrere Freileitungen durch das Gemeindegebiet führen.

Die Folgen der Verlegearbeiten für die Erdkabel schätzt Arndt als gering ein: "Die Trasse führt überwiegend durch Wiesen und Ackerland." Große Beeinträchtigung aus Sicht des Landschaftsschutzes durch die Bauarbeiten sehe er nicht. "Wenn es hier schon bei uns Probleme geben sollte, wo kann die SuedLink-Trasse dann überhaupt noch verlaufen?", fragt sich Arndt: "Ich werde SuedLink hier jedenfalls nicht verhindern."

Die geplante Trassenvariante für das Erdkabel erreicht von Kammerbusch kommend das Gebiet der Gemeinde Ahlerstedt. Die Trasse führt dann zunächst unmittelbar nördlich der L127 an Ahrensmoor und Ahrenswohlde vorbei und kreuzt die Landesstraße dann vor Wangersen. Von dort knickt sie nach Süden in Richtung Landkreis Rotenburg ab.

Der Trassenkorridor (lila) in der Gemeinde Ahlerstedt
Setzt sich für ein Erdkabel ein: Bürgermeister Uwe Arndt

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