Neuer Belag für Kampfbahn

Die Wettkampf-Bahn im Harsefelder Waldstadion hat mehr als 30 Jahre auf dem Buckel. Sie muss dringend erneuert werden
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Samtgemeinde-Bauausschuss stimmt für Sanierungsarbeiten im Harsefelder Waldstadion.

Eine viertel Million Euro ist kein Pappenstiel: So viel wird die Sanierung der Wettkampfbahn im Harsefelder Waldstadion kosten. Dabei entschieden sich die Mitglieder des Samtgemeinde-Bauausschusses noch für die günstigste von drei Varianten. Wäre es nach dem Willen der FWG-Politiker Hans-Hinrich Dammann und Joachim Pfeiffer gegangen, hätte es locker doppelt so teuer werden können. Beide favorisierten eine Komplett-Lösung. Diese sah vor, den Untergrund vollständig zu erneuern und die Tragschichten von Grund auf wieder aufzubauen. Kostenpunkt: eine halbe Million Euro.
Dass dringend etwas an der rund 30 Jahre alten Laufbahn getan werden muss, stellte niemand im Ausschuss in Frage. Landschaftsplaner Rainer Dittloff hatte die Sportstätte untersucht und entdeckte etliche Mängel. So ist die Ablaufrinne erheblich beschädigt. Dadurch staut sich immer wieder das Regenwasser, was zu weiteren Schäden geführt hat: Das Wasser bahnt sich seinen Weg mitten auf der Bahn in den Boden. Die Folge sind Versackungen und Risse. An vielen Stellen haben sich Unebenheiten gebildet. Läufer werden dort sicher keine Rekorde mehr erzielen.

Drei Varianten standen zur Debatte

Dittloff stellte drei Alternativen vor, das Problem anzugehen. Variante Nr. 1 ist die erwähnte Komplett-Sanierung. Diese schlägt mit 500.000 Euro zu Buche, würde aber rund 30 Jahre halten. Zudem wäre die volle Gewährleistung seitens der Baufirma gegeben. In der zweiten Variante käme man auf rund 250.000 Euro. Die Tragschicht bliebe, die Bahn bekäme einen neuen Kunststoff-Belag und der Wasserablauf würde wieder instand gesetzt. Die dritte, rund 270.000 Euro teure Variante, bei der die Oberfläche versiegelt worden wäre, verwarf der Ausschuss gleich.
Das Argument der FWG-Politiker für die Variante Nr. 1 war nicht von der Hand zu weisen: Nur eine vollständige Sanierung mitsamt Untergrund biete eine Garantie, dass es später keinen Ärger bei Schäden gebe, so Dammann. Und Pfeiffer wollte "die Sache richtig angehen", um sich anschließend bei Haftungsfragen nicht mit Gutachtern herumstreiten zu müssen.
Samtgemeinde-Bürgermeister Rainer Schlichtmann hielt jedoch gegen: Für die Nutzung im Schulsport und durch die Läufer des TuS Harsefeld reiche die zweite Variante vollkommen aus. Dem pflichtete auch Alt-Bürgermeister Friedrich Dammann (CDU) bei: Man müsse das Risiko größerer Schäden nicht "hochschaukeln". Die Sanierung soll nun im Sommer erfolgen. Der größte Teil der Kosten wird über die Schulbaukasse gedeckt.

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Jörg Dammann aus Stade

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