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Den Ökostrom vor Ort beziehen
Die HHB Agrarenergie produziert in Harsefeld Energie aus nachwachsenden Rohstoffen

Die Biogasanlage im Hintergrund wird mit nachwachsenden
Rohstoffen wie Mais gefüttert Foto: zwopunktvier.de
  • Die Biogasanlage im Hintergrund wird mit nachwachsenden
    Rohstoffen wie Mais gefüttert Foto: zwopunktvier.de
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Nicht nur Lebensmittel - auch Strom kann als reines Bioprodukt regional eingekauft werden. "Natürlich ist das Thema Energieversorgung weniger emotional besetzt als z.B. Eier von glücklichen Hühnern", sagt Landwirt und Stromproduzent Oliver Holtermann aus Harsefeld. Dennoch können interessierte Konsumenten auch in diesem Bereich viel für die Nachhaltigkeit tun. Gleich vorweg: Mit seinem 2009 in Harsefeld gegründeten Unternehmen HHB Agrarenergie GmbH & Co KG versorgt Oliver Holtermann seine Kunden ebenso zuverlässig mit Strom, wie es die großen Anbieter auch tun. Doch jeder Stromkunde, der vor Ort kaufe, trage dazu bei, dass die Wertschöpfung in seiner Region erfolgt und auch dass weniger Trassen gebaut werden müssen. „Zudem handelt es sich bei unserem Strom um wirklich ,grünen‘ Strom", so Holtermann. "100-prozentig regional, 100-prozentig zuverlässig und 100-prozentig nachhaltig aus Biogas erzeugt."

Oliver Holtermann in Harsefeld freut sich über die Verbrauchernähe

Auf die Idee, regional Strom zu erzeugen, kam Oliver Holtermann vor rund zwölf Jahren, als der damals amtierende Samtgemeinde-Bürgermeister Rainer Schlichtmann forcierte, dass die kommunalen Trägerschaften in Harsefeld mit Nahwärme versorgt werden. Mit der Firma HHB Agrarenergie GmbH & Co KG gründete Oliver Holtermann 2009 eine Biogasanlage mit drei Blockheizkraftwerken, die aus nachwachsenden Rohstoffen und Wirtschaftsdüngern pro Stunde ca. 1.000 Kilowatt grünen Strom erzeugt. Damit kann er rund 3.500 Haushalte im Jahr mit Öko-Strom versorgen. Ein weiterer großer Vorteil des Kraftwerks mit Wärmekopplung ist, dass bei dem Vergärungsprozess sehr effektiv Wärme produziert wird, die Oliver Holtermann den kommunalen Trägerschaften zur Verfügung stellt. Der Strom wird in das öffentliche Netzwerk eingespeist. Damit habe er eine Ausnutzung seiner Bioanlage von fast 100 Prozent, so Holtermann. Die Hälfte davon ist Strom-, die andere Hälfte Wärme-Gewinnung.

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Mit dem Gas, das bei der Energiegewinnung entsteht, werden drei Motoren in Harsefeld in Betrieb gehalten: Einer steht auf dem Schulhof der Selma-Lagerloff-Schule und versorgt die Schule und das Altersheim mit Wärme. Ein zweiter Motor befindet sich beim Gymnasium und versorgt den Kindergarten, das Jugendzentrum und den Sportpark. Der dritte steht auf dem Hof der HHB Agrarenergie und beheizt den Fermenter.
Weitere Infos gibt es unter Tel. 04164-859 93 08 und www.hhb-strom.de

Weitere spannende Themen im aktuellen Harsefeld-Magazin unter 
https://services.kreiszeitung-wochenblatt.de/magazine/Harsefeld/24022021/#page_1

Autor:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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