"Radwegverbesserung ist eine Verschlimmbesserung"

Andreas Pfannenstiel kritisiert den Zustand des Radwegs
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Radweg zwischen Hollenstedt und Holvede ist trotz Ausbesserung im schlechten Zustand

mi. Hollenstedt. "Wer hat für die Ausbesserung dieses Radwegs die Baubabnahme gemacht, diese Verbesserungen sind doch eher Verschlimmbesserungen", ärgert sich Andreas Pfannenstiel. Gemeint ist der Radweg, der sich an der Kreisstraße 16 entlang von Hollenstedt nach Holvede zieht.
Bereits vor einiger Zeit berichtet das WOCHENBLATT im Zuge einer Artikelserie über schlechte Wege im Landkreis Harburg über die Fahrradstrecke mit ihren Bodenwellen und Schlaglöchern. Jetzt wurde der zuständige Landkreis Harburg offenbar tätig. Vor gut zwei Monaten fanden an dem Weg Ausbesserungen statt. Über das Ergebnis lässt sich allerdings streiten, findet jedenfalls Andreas Pfannenstiel. Der passionierte Radfahrer fährt die Strecke häufig. Er könne kaum Verbesserungen feststellen, sagt Pfannenstiel. Nach wie vor sei der Weg in einem schlechten Zustand. Das WOCHENBLATT hat sich den Radweg auf einem Teilstück kurz hinter Hollenstedt angeschaut und gibt dem Radfahrer recht. Nach wie vor gibt es Bodenwellen und teilweise auch schlimme Schlaglöcher.
"Ist es dunkel, sind solche, Fallen, trotz Beleuchtung, schwer auszumachen. Fährt man mit dem Vorderrad hinein, können kostspielige Beschädigungen oder schmerzhafte Stürze die Folge sein", sagt Pfannenstiel. Andreas Pfannenstiel fragt sich deswegen, nach welchen Kriterien die Sanierung des Weges durchgeführt wurde. Am meisten ärgert Pfannenstiel aber die Ausführung der Verbesserungen. "Das hätte eine Vorschulklasse besser hingekriegt", so sein Urteil. Pfannenstiel muss es wissen schließlich arbeitet er selbst im Baugewerbe. Er kritisiert, dass die Verbesserungen nicht das Höhenniveau angepasst wurde, so dass der Weg jetzt immer noch sehr holperig sei. Noch schlimmer sei aber, die Güte der Arbeitsausführungen und des Materials. Der verwendete Asphalt sei viel zu grobporig. "Im Winter dringt da schnell Wasser ein, Frostschäden sind sind programmiert", kritisiert Andreas Pfannenstiel. Ärgerlich sei auch, dass die ausführende Baufirma Asphaltbruchstücke anstatt sie zu entsorgen, einfach liegen gelassen habe.
Eine Stellungnahme vom Landkreis Harburg war vor Redaktionsschluss nicht zu bekommen.

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