Horneburg
Ein tolles Beispiel für Verkehrserziehung von Kleinkindern
- Ein Highlight für die Kinder: Auf Initiative der Tagesmütter Meike Prange (stehend) und Maria Klückmann kam mit dem Präventionsbeauftragten Johannes Droßbach ein richtiger Polizist im Streifenwagen zur Prüfung
- Foto: Klückmann
- hochgeladen von Nicola Dultz
Verkehrssicherheit von klein auf: In Horneburg haben sieben Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren ihren ersten Fußgängerführerschein erhalten – ein Projekt, das von den engagierten Tagesmüttern Meike Prange und Maria Klückmann liebevoll umgesetzt wurde. Ziel der Aktion: Kinder schon im frühen Alter spielerisch und alltagsnah für Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.
Denn eines ist für die beiden Fachkräfte klar: Verkehrserziehung beginnt früh und ist ein langfristiger Prozess. Ihre Erfahrung zeigt, dass bereits Zweijährige für grundlegende Verkehrsregeln sensibilisiert werden können – und Dreijährige sie oft schon sehr gut verstehen.
Spielerisches Lernen für mehr Sicherheit
Über mehrere Wochen hinweg beschäftigten sich die Kinder in kleinen, altersgerechten Lerneinheiten mit dem Verhalten im Straßenverkehr. Mit Kreisspielen, Liedern, Büchern, Malaktionen und praktischen Übungen wurde das Thema ganzheitlich und mit viel Freude vermittelt. So wurden beispielsweise mit Kreide sichere Wege zum Spielplatz markiert, inklusive Stopp-Zonen an Einfahrten und einem selbst gemalten Zebrastreifen. Auch das richtige Verhalten an Ampeln wurde intensiv geübt.
„Unser Ziel ist es, dass die Kinder lernen, sich aktiv umzusehen und achtsam zu bleiben – etwa beim Überqueren von Einfahrten oder Straßen. Das Ganze passiert spielerisch, damit der Spaß im Vordergrund steht“, erklären Prange und Klückmann.
Polizei überreicht den Fußgängerführerschein
Das Highlight für die Kinder war, dass ein bürgernaher Polizeibeamter, begleitet von einem Auszubildenden, mit einem echten Streifenwagen vorbeikam, um den Kindern ihre Urkunden zu überreichen. Zuvor stellten die Kinder ihr neues Wissen unter Beweis: Sie erkannten Einfahrten, hielten an, sahen sich um und überquerten sicher die Straße. Auch das Verhalten an der selbst gezeichneten Ampel erklärten sie ganz souverän.
„Die Kinder hatten großen Respekt vor dem freundlichen Polizisten, aber auch viel Spaß. Es war deutlich zu spüren, wie stolz sie auf ihren Führerschein waren“, berichten die Tagesmütter.
Ein wertvoller Beitrag zur Verkehrserziehung in Horneburg
Neben der Zusammenarbeit mit der Polizei sorgten auch Warnwesten bei Spaziergängen, Bilder- und Fotoschulungen sowie kleine Verkehrsparcours drinnen und draußen dafür, dass das Gelernte im Alltag verankert wird.
Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie frühkindliche Bildung und Verkehrserziehung Hand in Hand gehen können – mit hohem Engagement, kreativen Ideen und kindgerechter Umsetzung. Ein tolles Beispiel für gelebte Bildungsarbeit in Horneburg!
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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