Schäden größer als erwartet
Stader Tiefgarage „Am Sande“ bleibt länger dicht – Sperrung bis 12. Juni verlängert

Zufahrt gesperrt: Die Parkgarage Am Sande in Stade bleibt noch länger geschlossen | Foto: Malte Neumann
  • Zufahrt gesperrt: Die Parkgarage Am Sande in Stade bleibt noch länger geschlossen
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Die Sanierungsarbeiten in der Tiefgarage „Am Sande“ in Stade nehmen mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich vorgesehen. Wie die Betreiberin der Parkhäuser in der Hansestadt, die Stader Versorgungs- und Bädergesellschaft (SVBG), mitteilt, bleibt das Parkhaus nun voraussichtlich bis Freitag, 12. Juni, vollständig geschlossen. Damit verschiebt sich die Wiedereröffnung um mehrere Wochen über den zunächst angepeilten Termin Anfang Mai hinaus.

Weitere Schäden entdeckt
Grund für die Verzögerung sind zusätzliche Schäden, die bei weiterführenden Untersuchungen festgestellt wurden. Während der laufenden Bauarbeiten zeigte sich, dass der Umfang der notwendigen Sanierungsmaßnahmen größer ist als zunächst angenommen. Besonders betroffen sind stark beanspruchte Bereiche der Tiefgarage wie etwa die Zu- und Abfahrtsrampe. Dort wurden weitere Beschädigungen am Beton festgestellt, die eine umfassendere Instandsetzung erforderlich machen.

Diese zusätzlichen Arbeiten sind laut SVBG notwendig, um langfristig die Stabilität und Funktionsfähigkeit der zweistöckigen Tiefgarage zu gewährleisten. Der Umfang der Sanierungsarbeiten werde daher entsprechend angepasst und erweitert. Für Dauerparker bleibt die bestehende Übergangsregelung bestehen: Sie können ihre Fahrzeuge weiterhin im Parkhaus Wallstraße abstellen oder ihre Verträge ruhen lassen.

Stader Tiefgarage „Am Sande“ wird für knapp zwei Monate gesperrt

Darum muss saniert werden 
Bereits seit Januar wird die Tiefgarage umfassend modernisiert. Hintergrund sind erhebliche bauliche Mängel, die unter anderem durch eindringendes Wasser und Schwächen in der Konstruktion verursacht wurden. So hatten Untersuchungen ergeben, dass zwischen den beiden Parkebenen Wasser in größerem Umfang durchsickert. Auch die Deckenkonstruktion wies deutlich stärkere Schäden auf als zunächst erwartet. Als eine Ursache gelten unter anderem die teils extremen Witterungsbedingungen im vergangenen Winter, die die bestehende Bausubstanz zusätzlich belastet haben. Ziel ist es, die Tiefgarage nicht nur instand zu setzen, sondern sie grundlegend zu modernisieren und baulich fit für die Zukunft zu machen.

Schrittweise Öffnung geplant
Nach Abschluss der aktuellen Arbeiten ist vorgesehen, die Tiefgarage schrittweise wieder freizugeben. Zunächst sollen einzelne Ebenen nacheinander geöffnet werden, bevor die gesamte Anlage wieder vollständig nutzbar ist. Die Gesamtmaßnahme soll nach derzeitiger Planung im Herbst 2026 abgeschlossen sein.

Redakteur:

Jörg Dammann aus Stade

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