Horneburger hinterlässt Vermögen
Günther Meyer-Stiftung gegründet

Axel Ahrens (li.), Vorstandsmitglied der Bürger-Stiftung der Kreissparkasse Stade, Stefan Moje, Filialdirektor der Filiale Horneburg, stellvertretender Gemeindedirektor Horneburg, Torsten Milter, Flecken-Bürgermeister Jörk Philippsen, Generationsmanagerin der Kreissparkasse Stade, Maria Siebert und Knut Willenbockel, Samtgemeinde-Bürgermeister von Horneburg, mit dem Bild von Günther Meyer
  • Axel Ahrens (li.), Vorstandsmitglied der Bürger-Stiftung der Kreissparkasse Stade, Stefan Moje, Filialdirektor der Filiale Horneburg, stellvertretender Gemeindedirektor Horneburg, Torsten Milter, Flecken-Bürgermeister Jörk Philippsen, Generationsmanagerin der Kreissparkasse Stade, Maria Siebert und Knut Willenbockel, Samtgemeinde-Bürgermeister von Horneburg, mit dem Bild von Günther Meyer
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sc. Horneburg. Vereine und Institutionen im Flecken Horneburg können sich über eine neue Unterstützung freuen: Die Günther Meyer-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Flecken zu fördern.

"Die Stiftung ist ein Stück Unsterblichkeit", sagte Axel Ahrens, Vorstandsmitglied der Bürger-Stiftung der Kreissparkasse Stade, über den Horneburger Günther Meyer, der 2017 im Alter von 71 Jahren verstarb. Bereits zu seinen Lebzeiten dachte Meyer über die Gründung einer Stiftung nach, erzählte Ahrens. Nach ausführlichen Beratungen entschied sich das Horneburger Urgestein, in seinem Testament die Bürger-Stiftung der Kreissparkasse Stade zur Erbin einzusetzen und sein hinterlassenes Vermögen nach seinem Tod in die zu gründende Günther Meyer-Stiftung einzubringen. Auch ernannte Meyer die Kreissparkasse Stade zu seiner Testamentsvollstreckerin.

Ende 2020 ging der Nachlass an die Bürger-Stiftung der Kreissparkasse Stade, die die Günther Meyer-Stiftung gründete und als Treuhänderin der neuen Stiftung fungiert. "Es ist uns wichtig, alles so zu machen, wie Günther Meyer es gewollt hatte", so Ahrens. Meyer wollte auch über seinen Tod hinaus wirken und die Menschen im Flecken Horneburg unterstützen. Nach den Veräußerungen seines renovierten Wohnhauses und seiner PKW sowie dem Begleichen von restlichen Verbindlichkeiten konnte die Günther Meyer-Stiftung in Laufe des vergangenen Jahres ein Kapital von 725.000 Euro investieren, berichtet Ahrens.

"Meyer war ein bescheidener Mann, der wusste, was er wollte. Er wäre stolz darauf, eine Stiftung in dieser Größenordnung einzurichten", sagt Ahrens. Dank des enormen Stiftungskapitals könne ab 2023 eine Fördersumme von circa 10.000 Euro jedes Jahr ausgeschüttet werden. Egal ob Sportvereine, kirchliche Organisationen, soziale Institutionen oder andere Vereine - jeder kann sich für eine Förderung der Günther Meyer-Stiftung bewerben. Wichtig ist nur, dass die Vereine und Institutionen ihren Sitz oder ihre Tätigkeitausübung im Flecken Horneburg haben. "Hier spiegelt sich die Heimatverbundenheit von Günther Meyer wider", so Ahrens.

Meyer wurde 1946 in Horneburg geboren und lebte Zeit seines Lebens in seinem Elternhaus in Horneburg, welches er regelmäßig modernisierte. Der gelernte Fliesenleger arbeitete als Ein-Mann-Betrieb und verlegte sogar Fliesen im alten Hamburger Elbtunnel und beim HSV. In seiner Freizeit spielte er Fußball beim VfL Horneburg und war nach seiner aktiven Zeit ehrenamtlich als Schiedsrichter tätig. Auch fuhr Meyer sehr gerne schnelle Autos, was ihm allerdings zum Verhängnis wurde. Nach einem schweren Autounfall kämpfte er mit gesundheitlichen Problemen. Er spendete zu seinen Lebzeiten bereits viel Geld für verschiedene Zwecke und half gerne seinen Mitmenschen.

Die Ausschüttung der Fördermittel an die Vereine oder Institutionen erfolgt über ein Antragsverfahren. Der Stiftungsbeirat der Bürger-Stiftung der Kreissparkasse Stade entscheidet über die konkrete Vergabe der Förderungssummen. Der Beirat tagt einmal jährlich im Frühjahr. Anträge können jährlich bis zum 30. März an Knut Willenbockel, Lange Straße 47-49, 21640 Horneburg, willenbockel@horneburg.de oder an Kreissparkasse, Stade Filiale Horneburg, Stefan Moje, Auedamm 1, 21640 Horneburg, st.moje@ksk-stade.de gestellt werden. Die Anträge sollen eine kurze Beschreibung des Projektes sowie einen groben Kosten- und Finanzierungsplan enthalten.

Autor:

Saskia Corleis

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