Dorfentwicklungsplan für Nottensdorf und Bliedersdorf in greifbarer Nähe
Stärker zusammenwachsen

Wolfgang Kleine-Limberg besprach mit den Teilnehmern den weiteren Projektverlauf Foto: jab
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jab. Nottensdorf. Die Dorfentwicklung der Dorfregion Nottensdorf und Bliedersdorf schreitet mit großen Schritten voran. Vergangene Woche trafen sich rund 40 Teilnehmer der Arbeitsgruppen zum dritten und vorerst letzten großen Workshop vor der Erstellung des Dorfentwicklungsplans. Vorgestellt wurden dabei noch einmal die einzelnen Gruppen und ihre Aufgaben. Zudem wurden abschließend die noch offenen Projektideen verteilt bzw. den Gruppen neu zugeordnet.

Der Bliedersdorfer Bürgermeister Tobias Terne freute sich, dass die Arbeit der Dorfentwicklung schon so weit gekommen ist. Sogar ein wenig gebremst werden mussten sie. Aber: "Wir lassen uns nicht mehr bremsen." Aufgrund der guten Vorbereitung erteilte das Amt für regionale Landesentwicklung sogar eine Ausnahme, sodass jedes Dorf einen Antrag für jeweils ein Projekt bereits bis zum Stichtag am 15. September 2019 einreichen kann. Für alle weiteren Anträge gilt der Stichtag 15. September 2020.

Das Projekt verfügt über Arbeitsgruppen zur Siedlungsentwicklung, Energie, Grün und Wege, Baggersee und jeweils die Gruppen für dorfinterne Belange, die sich wie in Bliedersdorf beispielsweise um das Dorfgemeinschaftshaus kümmern. Eine Gruppe für soziale Projekte sei nach Aussage Wolfgang Kleine-Limbergs nach einem Zusammentreffen leider nicht weiterverfolgt worden. "Das muss in Angriff genommen werden." Besonders wenn die geplanten Treffen mit Jugendlichen und Senioren anstehen. Denn viele Ideen der beiden Gruppen könnten von dieser AG aufgenommen werden. Im weiteren Verlauf der Dorfentwicklung treffen sich die AGs auch weiterhin, um Projekte zu bearbeiten und voranzubringen.

Auf das Planungsbüro "mensch und region" sowie auf die Kompetenzteams der Arbeitsgruppen wartet nun die Priorisierung der rund 130 entwickelten Projektsteckbriefe. Anschließend wird der Dorfentwicklungsplan aufgestellt, der die Voraussetzung für das Dorfentwicklungsprogramm und die Förderung ist. Er soll dann zunächst den Teilnehmern vorgestellt werden, die noch einmal darüber diskutieren können. Nach einer eventuellen Überarbeitung wird der Plan für die Gemeindemitglieder ausgelegt und ebenfalls überarbeitet, falls Anmerkungen eingehen. Dann wird der Plan den Gemeinderäten vorgelegt. Nach der Fertigstellung wird es zudem eine Bürgerversammlung geben, in der jeder über den Dorfentwicklungsplan informiert wird.

Zum Ende der Veranstaltung machte Wolfgang Kleine-Limberg noch einmal deutlich, dass das Augenmerk stärker auf das Zusammenwachsen der beiden Dörfer gelegt werden müsse. "Das war auch der Grund für die Aufnahme in das Programm." Bei den Treffen sowie in den Arbeitsgruppen fehle es noch ein wenig an Beteiligung seitens der Nottensdorfer. Kleine-Limberg lädt die Bewohner ein, sich vermehrt einzubringen.

Wolfgang Kleine-Limberg besprach mit den Teilnehmern den weiteren Projektverlauf Foto: jab
Engagiert für die Dorfregion: die Teilnehmer der Arbeitsgruppen  Foto: jab

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