10.000 Euro übergeben

Fördervereins-Vorsitzender Jörg Ramm (v. li.) übergab einen Scheck an Bürgermeister Bernd Beiersdorf und 
Freibad-Betriebsleiter Lothar Fox
  • Fördervereins-Vorsitzender Jörg Ramm (v. li.) übergab einen Scheck an Bürgermeister Bernd Beiersdorf und
    Freibad-Betriebsleiter Lothar Fox
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Förderverein des Bendestorfer Freibads unterstützt die Gemeinde erneut bei den laufenden Kosten.

mum. Bendestorf.
Wenn die Sonne nicht über die umweltfreundliche Solaranlage das Wasser im Bendestorfer Freibad auf 23 Grad erwärmt, springt ein Gasbrenner an. Das kostet Geld. Um der Gemeinde diese zusätzlichen Kosten zu ersparen, überweist der Förderverein Bendestorfer Freibad (FBF) bereits seit 2010 jedes Jahr 2.000 Euro für die zusätzlichen Gaskosten. Jetzt war es wieder so weit: Fördervereins-Vorsitzender Jörg Ramm übergab Bürgermeister Bernd Beiersdorf diese Summe. Ramm hatte aber noch mehr Geld dabei - natürlich im übertragenen Wortsinn. Damit das Wasser immer klar bleibt, wird es über 20 Filterplatten geführt. Diese Platten waren fast zwölf Jahre im Einsatz und mussten nun ausgetauscht werden. An den Kosten in Höhe von etwa 10.000 Euro beteiligte sich der Verein mit einer Spende in Höhe von 8.000 Euro.
Trotz der großzügigen Spenden gibt es einen kleinen Wermutstropfen. Das Bad musste für die aktuelle Saison die Öffnungszeiten geringfügig verkürzen: Aktuell ist das Freibad montags geschlossen. Dienstags ist das Bad von 7 bis 19 Uhr, mittwochs von 7 bis 20 Uhr, donnerstags und freitags von 8 bis 20 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Das Kneippbecken ist während der Badezeiten ebenfalls geöffnet. Apropos Kneippbecken: Das Becken - es wurde 2015 neu angelegt - kostete 34.000 Euro. Davon hat die Gemeinde 22.000 Euro übernommen. Die restliche Summe sammelte Jörg Ramm von zahlreichen Spendern ein. "Von 50 bis 200 Euro war alles dabei", so Ramm. Das Tretbecken ist eine echte Gemeinschaftsarbeit, denn außer der Gemeinde und dem Freibad-Verein ist auch der Bürgerverein Bendestorf beteiligt. Das Becken ist etwa zwölf Quadratmeter groß und knietief mit Wasser gefüllt. Dabei handelt es sich um echtes Quellwasser. "Dank einer Sondergenehmigung des Landkreises durften wir eine Quelle in elf Meter Tiefe anzapfen", so Ramm.
"Die Gemeinde wird für die Saison 2020 versuchen, Personal zu finden, um die Öffnungszeiten wieder zu verlängern", sagt Ramm. Aktuell sind vier Aufsichten von der Gemeinde eingestellt worden.
Positiv sind die Besucherzahlen: "Die sind - wie schon im Vorjahr - unverändert stark", so Ramm. 30 Sonnenliegen und entsprechende Sonnenschirme dürfen die Gäste kostenlos nutzen. Auch sie wurden vom Förderverein angeschafft. Hut ab vor dem Engagement der Fördervereins-Mitglieder!

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