1,1 Millionen stehen bereit

Freuen sich auf weitere Anträge: 
Hanna Fenske und Olaf Muus
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"LEADER"-Naturparkregion Lüneburger Heide hebt Förderquoten für künftige Projekte an.

(mum). Das sind gute Nachrichten! Für Antragsteller wird es noch einfacher an EU-Fördermittel zu kommen. Wie berichtet, wurden bereits seit 2016 insgesamt 37 Projekte mit mehr als einer Million Euro aus dem "LEADER"-Programm bezuschusst. Und das ist nicht das Ende der Fahnenstange: Weitere 1,1 Millionen Euro stehen noch zur Verfügung.
"Die Evaluierung des Förderprogramms bietet uns die Möglichkeit, unser Regionales Entwicklungskonzept (REK) anzupassen. Damit können wir noch besser steuern, welche Projekte in Zukunft gefördert werden können und zu welchen Bedingungen", sagt Hanna Fenske, Regionalmanagerin der "LEADER"-Naturparkregion Lüneburger Heide, jetzt während eines Treffens der Aktionsgruppe (LAG).
Die LAG befasste sich vor allem mit der Nachsteuerung des Regionalen Entwicklungskonzepts. Auf Basis dreier vorangegangener Workshops zu den Handlungsfeldern "Klima-, Umwelt- und Naturschutz", "Demografische Entwicklung" und "Naturparkspezifische Wirtschaftsentwicklung" wurden Ziele, Förderquoten und Mittelverteilung auf den Prüfstand gestellt.
• Im Handlungsfeld "Klima-, Umwelt- und Naturschutz" sollen künftig auch Projekte zur klimafreundlichen Mobilität und zur Biodiversität förderbar sein. Ebenfalls sollen Projekte zum Erhalt regionaltypischer Baukultur mit insgesamt 150.000 Euro gefördert werden.
• Der Bereich „Demografische Entwicklung“ wurde durch die Aufnahme des Schwerpunkts "Gesunderhaltung und Prävention" inhaltlich geöffnet, um so den bisherigen Schwerpunkt auf Ältere, nun auf alle Bewohner der Region ausweiten zu können. Für Projekte zur demografischen Entwicklung stellt die Aktionsgruppe zusätzliche 100.000 Euro bereit. Dadurch stehen für Projekte bis 2020 noch 326.000 Euro zur Verfügung.
• Im Handlungsfeld "Naturparkspezifische Wirtschaftsentwicklung" wurde festgestellt, dass touristische Projekte zwar erfolgreich beantragt wurden. Jedoch seien die Bedingungen von "LEADER" für wirtschaftlich Tätige in dem Unterthema "Regionale Produkte" nicht günstig, wie LAG-Mitglied Jan Brockmann bemerkte. "So haben diese häufig Schwierigkeiten mit dem bürokratischen Antragsverfahren sowie dem Einbringen einer verpflichtenden öffentlichen Kofinanzierung."
Beinahe die Hälfte der bisher bewilligten Projekte werden derzeit von Vereinen und Verbänden umgesetzt, damit liegt die "LEADER" Naturparkregion über dem landesweiten Schnitt von 40 Prozent. Die andere Hälfte der Projekte (etwa 55 Prozent) werden von den Gemeinden, Städten oder Landkreisen der Naturparkregion umgesetzt. Auch die Förderquoten werden angehoben: Künftig kann jeder Antragssteller eine Förderung von maximal 60 Prozent für lokale Projekte und einen Bonus von zehn Prozent für Kooperationsprojekte und Projekte mit samtgemeindeübergreifender Wirkung beantragen. Insbesondere für vorsteuerabzugsberechtigte Antragssteller wird hier ein höherer Anreiz gesetzt, da die Förderquote bislang bei 30 Prozent, beziehungsweise 40 Prozent gelegen hatte. Für öffentliche Antragsteller und (nicht vorsteuerabzugsberechtigte) Vereine bedeutet die Entscheidung eine zehn Prozent höhere Quote auf maximal 60 bis 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben.
Mit der Anpassung des Konzepts reagiert die LAG auf Schwierigkeiten bei der rechtzeitigen und vollständigen Abrechnung der vorhandenen Fördermittel. "Viele bewilligte Projekte haben sich verzögert, etwa weil Handwerksbetriebe ausgebucht waren", so Fenske. Für die nächste Sitzung werden dringend Projekte gesucht, die bis Mitte des Jahres 2019 umgesetzt werden können. Eine Projektbeschreibung sowie ein Kosten- und Finanzierungsplan sollten bis zum 10. Januar bei Fenske (hanna.fenske@naturpark-lueneburger-heide.de) vorliegen. Das Formular zur Projektbeschreibung kann auf der Internetseite www.naturpark-lueneburger-heide.de (Projektantrag stellen) heruntergeladen werden. Fenske steht für Auskünfte unter der Rufnummer 04171 - 963145 zur Verfügung.

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