Aus Brunautal wird Lüneburger Heide

Sönke Zulauf (Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr), Oliver Klumparendt (Autobahn Tank&Rast GmbH), Manfred Ostermann (Landrat Heidekreis), Sabine Schlüter (Bürgermeisterin Gemeinde Bispingen) und Olaf Muus (Vorsitzender Naturparkregion Lüneburger Heide) freuen sich über die Umbenennung
  • Sönke Zulauf (Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr), Oliver Klumparendt (Autobahn Tank&Rast GmbH), Manfred Ostermann (Landrat Heidekreis), Sabine Schlüter (Bürgermeisterin Gemeinde Bispingen) und Olaf Muus (Vorsitzender Naturparkregion Lüneburger Heide) freuen sich über die Umbenennung
  • Foto: Landkreis Heidekreis
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

Raststätte an der Autobahn 7 offiziell umbenannt / Olaf Muus begrüßt neue Namensgebung.

(mum). Bereits seit November vergangenes Jahres weisen die blauen Schilder entlang der Autobahn 7 sowohl in Fahrtrichtung Hannover als auch in Richtung Hamburg auf die Rastanlage "Lüneburger Heide" hin, die bis dato "Brunautal" hieß. Seit Ende Mai sind die markanten Leuchtschriftzüge "Lüneburger Heide Ost/West" auch auf den Gebäuden der Rastanlage sichtbar. "Es war ein sehr, sehr langer Akt von der Idee bis zu endgültigen Genehmigung", schilderte Heidekreis-Landrat Manfred Ostermann bei einem Treffen zur offiziellen Namensänderung. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere auch bei der "Tank & Rast GmbH", die die Rastanlagen betreibt, dass sie diese Entscheidung so einfach mitgetragen haben. "Sehr viele Telefonate und Gespräche mussten geführt werden", so Ostermann. Der neue Name sei Teil der touristischen Neuaufstellung, wozu auch die Umbenennung des Landkreises in Heidekreis gehöre, so der Landrat weiter. "Mit dem neuen Namen wird den vielen tausend Autofahrern, die täglich die A7 entlang fahren Orientierung gegeben. Hier fängt die Lüneburger Heide an. Von hier ist der kürzeste Weg in das Herz der Heide, direkt zum Wilseder Berg", führte Schlüter weiter aus. Da der Antrag auf Initiative der Gemeinde Bispingen gestellt wurde, musste die Gemeinde auch die Kosten für die Umbenennung übernehmen. 88.200 Euro hat der neue Name letztlich gekostet: 28.200 Euro für die Änderung der wegweisenden Beschilderung entlang der Autobahn und 60.000 Euro für Umbenennung der Rastanlagen. "Diese Summe musste die Gemeinde aber nicht alleine stemmen, sondern wurde aus verschiedenen Töpfen finanziert", so Sabine Schlüter die Kosten. Ein Teil der Kosten wurde über die Bispingen Resort GmbH finanziert, der andere Teil über die Heideregion, einem Zusammenschluss der sechs Kommunen des nördlichen Heidekreises. Auch die Naturparkregion Lüneburger Heide begrüßte die Umbenennung der Rastanlagen. Der neue Name sei Werbung für die gesamte Naturparkregion Lüneburger Heide, die sich über die Landkreise Heidekreis, Harburg und Lüneburg erstreckt, führte Olaf Muus, Vorsitzender der Naturparkregion Lüneburger Heide und Bürgermeister der Samtgemeinde Hanstedt aus. Für ihn sei dies eine "Wegmarke, die Werbung für die Region macht".

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen