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Famila: Der Weg ist bereitet

Der erste Schritt ist gemacht: Der Bauausschuss machte Mittwochabend den Weg für einen neuen Famila-B-Plan frei
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  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

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Ausschuss stimmt für Wiederaufnahme des Bebauungsplanverfahrens / Neue Ampel am Schierhorner Weg.

mum. Jesteburg. Das war nicht wirklich überraschend! Die Mitglieder des Jesteburger Bauausschusses stimmten am Mittwochabend für die "Wiederaufnahme des Bebauungsplanverfahrens für den Bebauungsplan 1.46 Am Brettbach". Oder einfacher gesagt: Der Ausschuss machte den Weg frei für die Ansiedlung eines Famila-Marktes auf dem ehemaligen Festhallen-Grundstück.
Wie bereits exklusiv vorab berichtet, soll der Markt deutlich kleiner werden als zuvor geplant. Statt von 3.220 Quadratmetern (inklusive kleinem Shop und Bäckerei) ist in dem neuen Konzept von 2.420 Quadratmetern die Rede. Jesteburg hofft, unter anderem mit dieser gravierenden Kurskorrektur einen B-Plan auf den Weg zu bringen, der nicht mehr gegen das Landes-Raumordnungsprogramm (LROP) verstößt. Entsprechende Signale habe es von der zuständigen Landesbehörde gegeben. Jesteburg könnte von einer Änderung im LROP profitieren, die vermutlich noch im Februar in Kraft tritt. Danach können neue Lebensmittelmärkte auch außerhalb des Ortszentrums entstehen, wenn eine Ansiedlung im Ortskern nicht möglich ist. "Das ist bei uns der Fall", so Verwaltungschef Hans-Heinrich Höper. "Es gibt keine freien Flächen. Außerdem sind wir durch Landschaftsschutzgebiete, Bahntrassen und unter Denkmalschutz stehende Gebäude begrenzt."
"Diese Regelung halten wir auf die Jesteburger Situation quasi passend zugeschnitten", sagt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Steffen Burmeister. "Damit das zutreffend ist, darf das Sortiment allerdings nur zu zehn Prozent aus Angeboten bestehen, die nicht dem täglichen Konsumbedarf zuzuordnen sind. Das ist aber keine echte Hürde." Während Burmeister dem Antrag gemeinsam mit Julia Neuhaus (CDU) und Birgit Heilmann (Grüne) zustimmte, enthielten sich Cornelia Ziegert (SPD). Tim Pansegrau (UWG) stimmte gegen die Wiederaufnahme des B-Plan-Verfahrens.
Pansegrau stellte seinerseits einen Antrag, den Famila-B-Plan zurückzustellen, bis konkrete Pläne für das so genannte Sandbarg-Center auf den Tisch liegen. Wie bereits berichtet, will der Winsener Architekt Ulrich Salvers auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche nahe des Dorfzentrums ein Nahversorgungszentrum errichten. Salvers, der in Nenndorf ein ähnliches Projekt erfolgreich umgesetzt hat, will Edeka (Herbert Meyer) und Aldi als Mieter gewonnen haben. "Vielleicht ist das eine echte Alternative für Jesteburg", so Pansegrau. Doch dafür fand er keine Mehrheit. Vor allem weil Verwaltungschef Höper darauf hinwies, dass für dieses Center keine Anträge vorliegen. "Die UWG ignoriert, dass es laufende Verträge mit Famila gibt, die wir nicht verlassen können und wollen ohne schadenersatzpflichtig zu werden", so Burmeister.
• Außerdem machte der Ausschuss den Weg frei für die Aufstellung einer Ampel am Schierhorner Weg (Kosten 35.000 Euro). Die Politik folgt dabei nicht der Empfehlung des Landes. Nach Gesprächen mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, dem Landkreis Harburg und der Polizei hatte der Straßenbaulastträger nämlich entschieden, keine Ampel aufzustellen. "Nach Auswertung des Unfallgeschehens in Jesteburg wurde dort keine Unfallhäufung festgestellt", heißt es in der Vorlage. Auch der Hinweis, dass dies der Arbeit der Schülerlotsen zu verdanken sei, änderte nichts an der Entscheidung. "Wir stehen allerdings hier noch unter dem Eindruck des schweren Verkehrsunfalls ein paar Meter weiter am Kreisel, bei dem ein Mann auf dem Zebrastreifen von einem Auto erfasst worden war", so Burmeister.

Auf ein Wort

Charmant, aber bestimmt: Kompliment an Julia Neuhaus
Die Tagesordnung des Jesteburger Bauausschusses hatte es in sich - unter anderem ging es um die Famila-Ansiedlung, die Umwidmung von Wald zu Bauland, Grünflächen, die mit Parkplätzen bebaut werden sollen und eine neue Ampel, die den Schulweg am Schierhorner Weg sicherer machen soll. Kontroverse Themen, die sich viele Bürger nicht entgehen lassen und mitdiskutieren wollten. Dazu am Ratstisch mit Cornelia Ziegert (SPD) und Tim Pansegrau (UWG) zwei Politiker, die keine Gelegenheit ausließen, sich anzugiften. Julia Neuhaus (CDU) hätte sich wahrscheinlich einen anderen Abend gewünscht, um die an Grippe erkrankte CDU-Fraktionschefin und Bauausschuss-Vorsitzende Britta Witte zu vertreten. Doch Neuhaus machte ihre Sache wirklich gut.
Sie moderierte sachlich und zugleich charmant. Dabei behielt sie bei hitzigen Kontroversen den Überblick und verdeutlichte ihren eigenen Standpunkt, beziehungsweise den ihrer Fraktion. Selbst als ein Antragsteller versuchte, mit den Ratsherren wie auf einem türkischen Basar zu feilschen, rette sie die Situation mit deutlichen Worten. "Sie können uns nicht überzeugen. Beide Entwürfe sind gleichermaßen hässlich." Das entspannte die Situation. Mit selbst formulierten Anträgen machte Neuhaus zudem deutlich, dass sie die Bürger beteiligen möchte.
Erfahrung als Ausschuss-Vorsitzende bringt die Jesteburgerin, die seit 2012 dem Gemeinderat angehört, übrigens mit. Sie war Vorsitzende des Finanzausschusses. "Doch in diese Sitzungen verirrt sich selten jemand", so Neuhaus. Schade, Julia Neuhaus hätte es verdient gehabt.
Sascha Mummenhoff

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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