Nächste Hürde genommen

Eine Skizze der Erweiterungspläne. Unten im Bild zu erkennen ist der neue Wirtschaftsweg, der zum Radweg Richtung Osterberg führt und die Flächen von Jan Meyer ("Minkenhof") und "Hof + Gut" erschließt.
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  • Eine Skizze der Erweiterungspläne. Unten im Bild zu erkennen ist der neue Wirtschaftsweg, der zum Radweg Richtung Osterberg führt und die Flächen von Jan Meyer ("Minkenhof") und "Hof + Gut" erschließt.
  • Foto: Planungsbüro WRS
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

Ausschuss empfiehlt frühzeitige Beteiligung für Erweiterungspläne von "Hof + Gut" in Itzenbüttel. 

mum. Jesteburg. Weiterhin für eine kontroverse Diskussion sorgen die Erweiterungspläne von "Hof+Gut" in Jesteburg-Itzenbüttel. Jetzt empfahl der zuständige Ausschuss für Bauen und Planen mit den Stimmen von Britta Witte (CDU) und Steffen Burmeister (SPD) die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit. Cornelia Ziegert (SPD) und Marcus Dorn (Grüne) enthielten sich; Tim Pansegrau (UWG Jes!) stimmte gegen die Vorlage. Wie bereits berichtet, soll auf der Hofstelle ein Hotel mit etwa 70 Betten entstehen. Zudem ist ein etwa 400 Quadratmeter großer Hofladen vorgesehen. Die ursprüngliche Planung sah zudem einen Veranstaltungssaal am nördlichen Rand des Grundstücks vor. Dagegen gibt es nun Bedenken seitens des Landkreises. "In Vorbereitung auf das Verfahren fand ein Abstimmungsgespräch mit dem Landkreis und der beteiligten Fachgutachter statt", so Bauamtsleiter Thomas Burmester. Dort sei die geplante Lage des Festsaals hinterfragt worden. "Aus Lärmschutzgründen ist eine Anordnung im südlichen Geltungsbereich und damit im südlichen Teilbaukörper des geplanten Hotels zu empfehlen."
Von Architekt Axel Brauer wollten die Ratsherren nun wissen, wie sich diese Aussage auf seine Pläne auswirkt. Tatsächlich sieht Brauer darin keine Beeinträchtigung seines Konzeptes. "Eine Planung beruht immer auf Informationen, wie beispielsweise Beiträgen von Fachingenieuren, Fachabteilungen oder Gutachten", so Brauer. Diese seien bereits teilweise zum jetzigen Stadium eingeholt worden und führten zur Anpassung und Modellierung des Planungsprozesses. "Dies geschieht fließend und wird weiterhin für die nächsten Planungsschritte erforderlich sein", so Brauer. "Aus diesem Grund wurden ganz konkret Überlegungen angestellt, die bisherige Planung dahingehend anzupassen, den ursprünglich angedachten Gebäudeteil für die Veranstaltungen nicht mehr auf der historischen Hofstelle zu platzieren, sondern diese Räume an anderer Stelle zu planen." Aktuell würde dies keinerlei Einfluss auf die Kubatur und Lage der Gebäude nehmen. "Die primären Beweggründe waren zum einen die Emissionen beziehungsweise die hierfür zur Geräuschabsorption notwendigen baulichen Maßnahmen sowie das sich aktuell abzeichnende Bedürfnis, die historische Hofstelle eher mit dem ruhigen Teil des Betriebes zu beplanen", so Brauer. Für die direkt betroffenen Nachbarn hätte der neue Plan den Vorteil, dass der Veranstaltungssaal weiter von ihnen entfernt liegt.
Anders als ihr Parteimitglied Dorn kann sich Grünen-Fraktionsvorsitzende Birgit Heilmann nicht mit dem Prozedere anfreunden. "Wir sind gegen die im Vorentwurf angegebene Größe des Hotels mit 70 Zimmern. Auch den geplanten Laden mit 400 Quadratmetern finden wir an dieser Stelle zu groß." Die Grünen möchten zudem die Festlegung auf ein Hotel auch im B-Plan fixieren - durch die Bezeichnung "Sondergebiet Hotel mit Dorfladen". Zudem müsse noch geprüft werden, ob durch die Erweiterungspläne von "Hof+Gut" nicht die landwirtschaftliche Erweiterung des Minkenhofes eingeschränkt werde. Eigentümer Jan Meyer hatte während der Sitzung kritisiert, dass er aufgrund der Verlegung eines Wirtschaftsweges nicht mehr seine Felder erreichen kann. "Dem ist nicht so", widersprach Bauamtschef Burmester. "Es ist gesetzlich geregelt, dass jedes Grundstück eine Zufahrt haben muss. Das wird auch hier sein." Meyer würde sein Grundstück lediglich an einer anderen Stelle anfahren müssen.

Eine Skizze der Erweiterungspläne. Unten im Bild zu erkennen ist der neue Wirtschaftsweg, der zum Radweg Richtung Osterberg führt und die Flächen von Jan Meyer ("Minkenhof") und "Hof + Gut" erschließt.
Axel Brauer beantwortete die Fragen der Ausschuss-Mitglieder

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