Das Freizügigkeitsrecht endet Mitte März

Abwarten und Tee trinken ist angesichts des Brexit die falsche Devise. Briten, die weiter hier wohnen wollen, müssen jetzt handeln
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Politik
So sieht das Grobkonzept für das Eingangsgebäude für Gastronomie undden Eingangs-/Kassenbereich aus   Foto: Polyplan GmbH und Planungsbüro Kreikenbaum + Heinemann, Bremen

Baubeginn im August
Im August beginnt der Bau des Naturbades in Winsen

thl. Winsen. Im Mai 2024 soll das Naturbad im Eckermannpark fertig sein und kurz danach eröffnet werden. Diesen Fahrplan gab jetzt Angelina Gastvogel von der Stadtverwaltung in der Sitzung des des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften vor, die am Dienstagabend im Marstall stattfand. Gastvogel stellte dabei die Entwurfsplanung für das Bad vor, die nahezu komplett abgeschlossen ist. "Der Förderantrag beim Bund ist fristgerecht eingereicht worden, jetzt sind wir im...

Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Blaulicht
Ersthelfer leisteten zwar Erste Hilfe, doch der Fahrer konnte auch von den Rettungskräften nicht mehr gerettet werden
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Horneburg: 68-Jähriger stirbt an Unfallstelle
Toter nach schwerem Verkehrsunfall

sv/nw. Horneburg. Ein 68-jähriger Fahrer ist am frühen Donnerstagnachmittag bei einem schweren Verkehrsunfall in Horneburg ums Leben gekommen. Gegen 13.30 Uhr war der VW-Tiguan-Fahrer aus Friedrichskoog auf der Landesstraße 124 zwischen Issendorf und Horneburg unterwegs, als er in einer leichten Rechtskurve aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und dort frontal gegen einen Straßenbaum prallte. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Pkw auf die Beifahrerseite, der...

Wirtschaft
Die Beluga XL soll die Beluga ST ersetzen
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Die Beluga-Reihe
Airbus gründet kommerzielle Airline für XXL-Fracht

(sv). Sie ist zu einem gewohnten Anblick am Himmel über Stade geworden: Die Beluga im Anflug auf Finkenwerder. Vor fast 30 Jahren absolvierte die Airbus-Beluga-Reihe ihren Erstflug mit XXL-Frachten, nun sollen die bisher eingesetzten Beluga ST bis 2023 durch sechs größere Beluga XL ersetzt werden, die statt einem gleich zwei A350-Flügel transportieren können. Am Boden sollen die ausgemusterten ST-Flugzeuge jedoch nicht bleiben: Angesichts des wachsenden Nischenmarkts hat Airbus jetzt einen...

Panorama
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Corona-Zahlen am 26. Januar im Landkreis Harburg
Inzidenzwert sinkt den dritten Tag in Folge

(lm). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Harburg ist am heutigen Mittwoch, 26. Januar, erneut leicht gesunken. Am Vortag lag der Wert bei 1.274,5, heute bei 1.263,6. Am Mittwoch der Vorwoche zuvor belief sich der Inzidenzwert auf 976,9.  374 neue Corona-Fälle wurden heute vermeldet, 3.235 waren es in den vergangenen sieben Tagen. Die landesweiten Werte der Hospitalisierungsinzidenz (6,9 auf 7,3) und der Intensivbettenbelegung (4,9 auf 5,2 Prozent) sind dagegen angestiegen.  Seit Ausbruch der...

Service
Rund 85 bis 90 Prozent der Fragen zu Corona werden direkt bei der Hotline beantwortet
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Täglich bis zu 450 Anrufe
Corona-Update vom 27. Januar: Bei der Corona-Hotline des Landkreises Stade glühen die Drähte

jd. Stade. Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Stade steigt weiter in einem rasanten Tempo: Binnen eines Tages sind 447 weitere Neuinfektionen registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt am Donnerstag, 27. Januar, bei 773. Angesichts steigender Fallzahlen soll die vor knapp zwei Wochen eingerichtete Corona-Hotline des Landkreises (Tel. 04141 - 123456) künftig auch nachmittags erreichbar sein. Bislang kann die Nummer montags bis freitags angewählt werden. Die Menschen...

Service
Zahlreiche mobile Impfteams sind im Landkreis Harburg unterwegs

Wo wird momentan geimpft?
Aktuelle Impfangebote im Landkreis Harburg

(lm). Wo wird im Landkreis Harburg aktuell geimpft? In zahlreichen Einrichtungen nehmen mobile Impfteams des DRK und der Johanniter derzeit den Kampf gegen das Coronavirus auf.  Diese Veranstaltungen wurden im Landkreis Harburg wegen Corona abgesagt Donnerstag, 27. Januar: Buchholz, Buchholzer Höfe, 12 bis 19 UhrNeu Wulmstorf, Impfstützpunkt Am Marktplatz 24, 9 bis 16 UhrWinsen, Impfstützpunkt, 10 bis 17 UhrTostedt, Haus der Begegnung, 10 bis 14 UhrSalzhausen, Altes Feuerwehrgerätehaus, 10 bis...

Brexit: 200 Briten sind im Landkreis Harburg betroffen.

(mum). Der 23. März 2019 markiert eine historische Zäsur für die Europäische Union und das Vereinigte Königreich: Den Brexit, mit dem Großbritannien um Mitternacht die EU verlassen soll. Im Juni 2016 stimmten 51,89 Prozent der britischen Wahlberechtigen für den Austritt aus der EU. Seither verhandeln die britische Regierung und die Europäische Union über ein Austrittsabkommen, konnten sich bisher aber noch nicht einigen. Der Brexit steht kurz bevor: Ob geregelt oder ungeregelt und mit welchen Inhalten, vermag derzeit keiner zu sagen. Das WOCHENBLATT berichtete bereits, welche Konsequenzen Unternehmen aus dem Landkreis Harburg befürchten (nachzulesen unter www.kreiszeitung-wochenblatt.de; Stichwort Brexit). Doch wie steht es um die mehr als 200 britischen Staatsangehörigen, die im Landkreis zu Hause sind. "Sie sind zunehmend verunsichert", weiß Kreissprecher Bernhard Frosdorfer. "Sicher beantworten können die Ausländerrechtler in der Abteilung Migration des Landkreises das derzeit noch nicht: Die Antwort hängt davon ab, auf welche Regelungen sich die EU und das Vereinigte Königreich einigen."
Fest stehe jedoch schon jetzt, dass für Briten nach dem Brexit nicht mehr das Freizügigkeitsrecht für EU-Bürger gelten wird. Ihre bisherigen Aufenthaltsrechte müssen dann umgewandelt werden. "Am wahrscheinlichsten erscheint es derzeit, dass britische Staatsangehörige abhängig von der Dauer ihres Aufenthalts in Deutschland Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnisse nach dem Aufenthaltsgesetz bekommen", so Frosdorfer. Offen sei, welche weiteren Faktoren in diese Entscheidung einfließen.
Die Abteilung Migration des Landkreises Harburg empfiehlt britischen Staatsbürgern, fristwahrend einen Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zu stellen. Dieser Antrag kann unter https://www.landkreis-harburg.de/portal/seiten/allgemeines-auslaenderrecht-901001084-20100.html heruntergeladen und sollte dann unterschrieben per Post an den Landkreis Harburg, Abteilung Migration, Allgemeines Ausländerrecht, Schlossplatz 6, 21423 Winsen (Luhe) geschickt werden.
Welche Unterlagen beigefügt werden müssen, ist derzeit noch völlig offen. Der Landkreis empfiehlt derzeit lediglich, eine Kopie des Passes oder Ausweises mitzuschicken.
Ebenso unklar ist derzeit, ob es eine gesetzliche Frist für die Antragsstellung geben wird und welche Folgen ein Fristversäumnis haben könnte. Der Landkreis Harburg geht derzeit davon aus, dass es nach dem Brexit eine mindestens dreimonatige Übergangsfrist geben wird, um einen Antrag zu stellen. Briten, die vor dem Brexit ein Aufenthaltsrecht beantragen, sind in jedem Fall auf der sicheren Seite.
Die Abteilung Migration des Landkreises wird unter https://www.landkreis-harburg.de/portal/seiten/allgemeines-auslaenderrecht-901001084-20100.html aktuell über die ausländerrechtlichen Folgen des Brexit informieren. Britische Staatsbürger werden gebeten, sich hier regelmäßig zu informieren. In Kürze finden sich hier auch Informationen, unter welchen Bedingungen Briten nach dem Brexit nach Deutschland einreisen und Aufenthaltsrechte erhalten können.

So sieht es im Landkreis Stade aus
(jd). Von den 221 britischen Staatsbürgern im Landkreis Stade, die keinen deutschen Pass besitzen, sind 150 Männer und 71 Frauen. Die meisten leben in Buxtehude (64), gefolgt von Jork (38) und Stade (35). Die am längsten hier lebende Britin ist 91 und wohnt seit ihrer Geburt im Jahr 1927 in Deutschland. 

Abwarten und Tee trinken ist angesichts des Brexit die falsche Devise. Briten, die weiter hier wohnen wollen, müssen jetzt handeln
Kreissprecher Bernhard Frosdorfer weist auf die unklare Situation für Briten nach dem Brexit hin
Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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