Polizei stoppt Fahrer
E-Scooter mit 65 km/h auf K39 gestoppt
- Der Fahrer war ohne Führerschein mit schnellem E-Scooter unterwegs
- Foto: Valerii Apetroaiei/ Adobe Stock
- hochgeladen von Stefanie Schimanski
In der Nacht zu Mittwoch, 3. Juni gegen 0.45 Uhr fiel einer Streifenbesatzung der Polizei Buxtehude auf der K39 in Richtung Hamburg ein E-Scooter auf, der ihnen auf dem Radweg mit ungewöhnlich hoher Geschwindigkeit entgegenkam.
Die Beamten wendeten und nahmen die Verfolgung auf. Trotz des Vorsprungs konnten sie den Fahrer schließlich auf Höhe der JVA Hahnöfersand stoppen und kontrollieren.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass an dem E-Scooter ein Versicherungskennzeichen angebracht war, das zu einem anderen Fahrzeug gehörte. Damit ergaben sich Hinweise auf Urkundenfälschung sowie einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der 36-jährige Fahrer aus Emden räumte die Tat noch vor Ort ein und erklärte, es sei wohl nur eine Frage der Zeit gewesen, bis er erwischt werde.
Zudem handelte es sich bei dem Fahrzeug um ein Modell, das laut Hersteller eine Geschwindigkeit von bis zu 65 km/h erreichen kann. Da der Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war, erwartet ihn nun ein weiteres Strafverfahren wegen Fahrens ohne Führerschein.
Hinzu kommt, dass der genutzte E-Scooter in Deutschland gar nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist, da ihm die notwendige Betriebserlaubnis fehlt. Auch hierzu wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Die Polizei stellte den E-Scooter noch vor Ort sicher.
Bemerkenswert: Der Fahrer zeigte sich der Gefahren durchaus bewusst. Nach eigenen Angaben war er in der Vergangenheit bereits mit hoher Geschwindigkeit gestürzt und hatte sich dabei einen Knochenbruch zugezogen.
Redakteur:Stefanie Schimanski aus Buxtehude |
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