Großeinsatz mit Hubschrauber
Radfahrer stürzt bei Hahnöfersand in die Elbe
- Großeinsatz: Ein Radfahrer war bei Hahnöfersand in die Elbe gestürzt
- Foto: DLRG Horneburg/Altes Land e.V.
- hochgeladen von Pauline Bellmann
Eine Rettung zwischen Watt und auflaufender Tide hat am Sonntagnachmittag zahlreiche Einsatzkräfte an die Elbe bei Jork geführt. Ein Radfahrer war im Bereich Hinterbrack bei Hahnöfersand aus bislang ungeklärter Ursache mehrere Meter tief über die Spundwand in die Elbe gestürzt. Er wurde schwer verletzt und später mit einem Rettungshubschrauber in ein Hamburger Krankenhaus geflogen.
Gegen 16.30 Uhr wurden Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst alarmiert. Nach Angaben der DLRG Buxtehude verlor der Radfahrer im Bereich der Elbe das Gleichgewicht und stürzte auf den steinigen Untergrund im Flussbett. Wegen des niedrigen Wasserstands zog sich der Mann dabei schwere Verletzungen zu.
Rettung mit einsetzender Flut
Die ersten Kräfte der DLRG-Rettungsstation Lühe erreichten den Verletzten im Watt und versorgten ihn. Während die Flut einsetzte und der Wasserstand langsam anstieg, hielten die Wasserretter den Mann über Wasser. Mit der auflaufenden Tide konnte auch das Rettungsboot die Einsatzstelle erreichen.
Auf einem Spineboard zur Stabilisierung der Wirbelsäule wurde der Verletzte an Bord gebracht. Gemeinsam mit der Feuerwehr Borstel transportierten die Einsatzkräfte ihn an Land. Dort übernahm der Rettungsdienst die weitere Versorgung. Nach der Behandlung durch einen Notarzt flog ein Rettungshubschrauber den Mann in ein Hamburger Krankenhaus.
Ursache noch unklar
Die ebenfalls alarmierte Tauchergruppe der Feuerwehr Stade sowie weitere Rettungsboote konnten ihren Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei beteiligt. Der Einsatz endete gegen 17.30 Uhr.
Warum der Fahrradfahrer in die Elbe stürzte, ist nach Angaben der Feuerwehr bislang unklar.
Redakteur:Pauline Bellmann aus Buxtehude |
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