Lühe-Truck in Regenbogen-Farben
Samtgemeinde Lühe zeigt Flagge beim Hamburger CSD
- Die Delegation aus dem Rathaus der Samtgemeinde Lühe vor ihrem CSD-Truck
- Foto: SG Lühe
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Was für ein Auftritt beim Christopher Street Day (CSD) am gestrigen Samstag (2. August) in Hamburg: Zwischen Regenbogenflaggen, Glitzer, Beats und Botschaften rollte die Samtgemeinde Lühe zum allerersten Mal mit einem eigenen Truck durch die Innenstadt - und das gemeinsam mit den „Omas gegen Rechts“, dem „Bunten BLOCK Buxtehude“ und engagierten Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern, die ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Demokratie und Toleranz setzten.
Ein Hingucker war der Truck allemal – nicht nur wegen seiner farbenfrohen Gestaltung, sondern auch wegen seines prominentesten Besuchers: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) ließ es sich nicht nehmen, am Lühe-Wagen vorbeizuschauen und ein paar Worte des Lobes dazulassen: "Es ist großartig zu sehen, dass auch kleinere Kommunen so klar Haltung zeigen und sich aktiv für Demokratie, Vielfalt und gegen Ausgrenzung einsetzen."
- Gespräch unter Bürgermeistern: Peter Tschentscher (li.) und Timo Gerke
- Foto: SG Lühe
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Einsatz für demokratische Grundwerte
"Wir wollten nicht nur dabei sein – wir wollten sichtbar sein. Der Besuch von Peter Tschentscher ist eine große Wertschätzung für unser Engagement und zeigt, wie wichtig überregionale Solidarität im Einsatz für unsere demokratischen Grundwerte ist", erklärte Lühe-Samtgemeindebürgermeister Timo Gerke (perteilos) im Gespräch mit Tschentscher.
Ermöglicht wurde der Auftritt durch lokale Unterstützung: Die Spedition Pape stellte nicht nur den Truck, sondern übernahm gleich sämtliche Kosten rund um Logistik und Ausstattung. Und damit das Ganze auch sicher über die Strecke rollte, lieferte Holzbau Oellrich kostenlos das nötige Material zur Sicherung des Aufliegers.
- Lühe-Bürgermeister Timo Gerke (Mitte li.) feiert ausgelassen
- Foto: SG Lühe
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Bisher größte Hamburger CSD-Demo
Die Lüher Delegation war Teil eines echten Großereignisses: Laut Veranstaltern und Polizei kamen rund 260.000 Menschen zur CSD-Parade nach Hamburg – ein neuer Rekord. Unter dem diesjährigen Motto „Selbstbestimmt, frei, sicher – das geht nur mit uns!“ zogen mehr 70 Trucks und Gruppen durch die Hamburger Innenstadt. Die Route führte vom Jungfernstieg über die Lombardsbrücke bis zum Ballindamm – mit Statements, lauter Musik und vor allem: mit Haltung. Bunt, fröhlich und politisch – so lässt sich die Atmosphäre wohl am besten beschreiben. Zwischen Tanz, Demo und Straßenfest wurde aber auch auf ernsthafte Themen hingewiesen: Schutz queerer Menschen vor Diskriminierung, sichere Räume und rechtliche Gleichstellung.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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