Landkreis Harburg: Stadtradeln vom 1. bis 21. Juni
Mit zwei Rädern für Klima und Gesundheit
Fahrradhelm statt Autoschlüssel: Nun heißt es wieder Reifen aufpumpen, Bremsen checken, Kette ölen – und loslegen. Bei der Aktion Stadtradeln gilt es, gemeinsam Kilometer zu sammeln und ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen Ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit – jeder Tritt in die Pedale zählt. Die Aktion Stadtradeln bringt den Landkreis Harburg ab dem 1. Juni in Bewegung.
Dann fällt der Startschuss für die Aktion des Landkreises Harburg, die Vorbereitungen laufen. „Wir haben sogar schon mehr als 300 Anmeldungen“, freut sich Sandra Sperling von der Stabsstelle Kreisentwicklung / Wirtschaftsförderung / Mobilität. Sie weiß: Viele Menschen warten schon auf die Aktion, um ihre gefahrenen Kilometer zu dokumentieren – und auf zwei Rädern einen Beitrag für das Klima zu leisten, aber auch für die eigene Gesundheit und mehr Lebensqualität.
Der Landkreis tritt gemeinsam mit der Stadt Winsen, den Gemeinden Neu Wulmstorf und Seevetal sowie den Samtgemeinden Elbmarsch, Hanstedt, Hollenstedt, Salzhausen und Tostedt in die Pedale. Die Kommunen folgen mit der Kampagne „Stadtradeln“ in der Metropolregion Hamburg einem Aufruf des Klima-Bündnisses für mehr Klimaschutz und Radverkehr.
Die Aktion spricht sowohl „Neueinsteiger“ an als auch „alte Hasen“, für die das Fahrradfahren längst im Alltag dazugehört. Drei Wochen lang, bis zum 21. Juni, geht es darum, möglichst viele Wege klima- und gesundheitsfreundlich mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückzulegen und so Kilometer zu sammeln. Denn oft werden Wege mit dem Auto zurückgelegt, obwohl es mit dem Fahrrad genauso schnell und bequem geht. Während des Stadtradeln-Aktionszeitraums dokumentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fahrradkilometer. Das geht online im Kilometerbuch oder ganz einfach über die eigene Stadtradeln-App, mit der man die Strecken trackt und die Kilometer gutgeschrieben bekommt. Dabei ist es egal, welchen Zweck die Radfahrt hat, ob es sich um Wege zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit handelt. Jeder zurückgelegte Radkilometer zählt, auch, wenn er über die Kreisgrenzen führt.
Und am letzten Tag des Aktionszeitraums gibt es noch eine besondere Gelegenheit, ordentlich Kilometer zu sammeln: Am Sonntag, 21. Juni, findet eine große Sternfahrt auf Dutzenden Routen aus ganz Norddeutschland nach Hamburg statt (https://fahrradsternfahrt.hamburg) . Das ist eine gute Gelegenheit, einmal über die Köhlbrandbrücke bis in die Innenstadt zu radeln.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich mit wenigen Klicks anmelden unter www.stadtradeln.de/registrieren oder https://www.stadtradeln.de/landkreis-harburg .
Im vergangenen Jahr haben die 2.940 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Landkreis Harburg rund 514.589 Kilometer zurückgelegt – ein Radfahrer hat sogar mehr als 2.000 Kilometer geschafft. Damit haben sie gut 84 Tonnen Kohlendioxid vermieden – ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Zum Vergleich: Jede Tonne CO2, die von Menschen freigesetzt wird, verursacht nach Berechnungen des Umweltbundesamtes Schäden in Höhe von 880 Euro an Gesundheit, Infrastruktur und Ökosystemen. Gut ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr. Nach einem Vergleich des Umweltbundesamtes können durch Rad- und Fußverkehr rund 166 Gramm Treibhausgas-Emissionen pro Kilometer gegenüber dem Auto eingespart werden.
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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